Der erste Überblick über die drei (bzw. 2,5) Hallen der prolight+sound ist gewonnen. Die richtig attraktiven Neuheiten erschließen sich wie üblich bei derartigen Veranstaltungen nicht auf den ersten Blick. Ganz im Gegenteil. Als langjähriger Besucher der Messe für professionelle Show- und Bühnentechnik gewinne ich zunächst den Eindruck, dass es wohl auch reichen würde diese Messe im Abstand von jeweils drei Jahren auszusuchen. Selbst die Laser sind nicht ausgestorben.
Das Erscheinungsbild der Veranstaltung wird technisch interessierte Architekten wohl eher abschrecken, fast jeder Messestand besteht aus einer stabilen Traversenkonstruktion, ohne besondere Wertigkeit auf die Gestaltung der Messearchitektur zu verschwenden. Dazu muss man das Verständnis aufbringen, dass im Bereich der Bühnentechnik das Interesse der Betrachter, in erster Linie auf Funktion und Zuverlässigkeit der Produkte fokussiert ist.
Kurz es gibt viele große und meistens schwarze Gerätschaften, die auch unter den widrigsten Bedingungen noch die Funktionen ausführen, die man von ihnen erwartet. Und oft finden sich die Innovationen, welche auf der prolight+sound erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden, wenige Monate später auf Veranstaltungen ähnlich der light+building.