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Antonius hungert…


Montag, Juli 19, 2010

Welch eine Verweigerung vor öffentlichen Freuden. Da steht man an einem Montag Abend voller Vorfreude vor der Tür des Hauptlieferanten für „Rumpsteak auf Nudeln“, und musste folgende Beschriftung zur Kenntnis nehmen:

Schilder in der Art kennt man ja…  Zumindest mit Texten wie „wegen plötzlicher Krankheit, oder ein überraschender Todesfall“, aber wegen Kirmes? Das könnte man als öffentlichen Protest werten.

Lieber Gregor…

Ich vermute mal, Ihr pflegt eine gewisse Abneigung gegen das fröhliche Treiben auf dem Markt von Brühl, aber aus der Perspektive eines Gastes kann ich Dir versichern, dass derartige Rahmenprogramme eine Menge Spaß bereiten.

Im Berliner Wintergarten ist das Konzept, wie man eingestehen muss, deutlich hochwertiger und professioneller organisiert. Aber für Brühler Verhältnisse ist das wirklich nicht schlecht.

Du sitzt schön in der Sonne, bestellst Dein Essen und ein Glas Rotwein, und die Show startet ohne jede Verzögerung. Und das was einem so optisch und akustisch präsentiert wird, ist auch noch völlig kostenfrei. Und besser als so manche Gestalten die man im Kino zu sehen bekommt. Sei so nett und überlege mal ob Du diese Logenplätze nächstes Jahr wieder sperren möchtest…

„Black Flamingo“ im Berliner Wintergarten


Montag, September 28, 2009

Peter Schwenkow öffnet den Wintergarten ab 2. Oktober einmalig für sechs Wochen: „Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder!“

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Vorhang auf! Ab dem 2. Oktober hebt sich im legendären Berliner Wintergarten Varieté für sechs Wochen lang wieder allabendlich der Vorhang, um eine ganze besondere Show zu zelebrieren. „Das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder“:

Unter diesem Motto eröffnet DEAG-Vorstandvorsitzender Peter Schwenkow vom 2. Oktober bis zum 15. November einmalig das Berliner Wintergarten Varieté mit der New-Burlesque-Show „Black Flamingo“.

Die rasante Handlung in „Black Flamingo“ dreht sich um eine burleske Truppe Anfang des 20. Jahrhunderts, die in Zeiten der Rezession den Gürtel enger schnallen sollte. Miss Evi, zupackende Chefin und Grande Dame mit vorzüglichen Talenten und ebensolcher Autorität, jedoch auch sie ohne einen Groschen im Portemonnaie, weiß das zu verhindern.

Mitsamt ihrer Company legt sie sich ins Zeug: Ladies and Gentlemen – welcome to the freaks! Vor der Kulisse eines Salons der wilden zwanziger Jahre konvertiert die Varieté-Bühne samt Zuschauerraum zu einem rauchigen, zwielichtig angehauchten Etablissement, in dem sich postmodernes Vaudeville mit anarchistischem Humor und atemberaubender Artistik paart.

Das einzigartige Ambiente des Berliner Wintergarten Varietés bietet die perfekte Kulisse für derartiges Amüsement, das den Zuschauer auf eine Reise zurück zu den Wurzeln der burlesken Unterhaltung führt: mit den modernsten Mitteln der Inszenierung! Die Show verspricht das Publikum grotesk zu amüsieren, zu animieren, zu faszinieren und zu betören. Sie führt durch ein Feuerwerk der Emotionen mit Glamour, schrägem Humor, phantasievollen Burlesque-Szenen in ausgefallenen, edel glitzernden Korsagen; sie vermittelt neckisch-humorige Reize, verfeinert mit einer gehörigen Prise Ironie und Koketterie.

www.wintergarten-variete.de

Wintergarten Berlin meldet Insolvenz an


Samstag, Juni 14, 2008

Ambiente im Wintergarten BerlinDiese Meldung von Freitag Abend finde ich ja mehr als bedauerlich. Nicht nur das es sich bei dem unter anderem von André Heller gegründeten Wintergarten um eines der renommiertesten Varietés der Bundesrepublik handelt, welches allein schon durch das liebevoll gestaltete Interieur beeindruckt. Auch das dargebotene Programm nebst hervorragenden Speisen und Getränken war immer die pure Freizeitfreude.  Auch Georg Strecker, bis vor kurzem Geschäftsführer des Wintergartens, gehört seit den gemeinsamen Tourneen mit André Hellers „Chinesischem Nationalcirkus“  zu dem kleinen Kreise der besonders sympatischen Menschen die mir im Leben bisher so begegnet sind.

(zur Originalmeldung der Berliner Zeitung)