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Hinweise für meine Beerdigung | Wichtiger Nachtrag!


Montag, Dezember 21, 2015

Begründet durch eine gewisse Lebenserfahrung habe ich im August 2008 einen Beitrag verfasst, der für mir nahestehende Menschen und im Falle des Falles, den Prozess meiner Beerdigung vereinfachen soll.

Die Zeiten, sowie die damit verbundenen technischen Möglichkeiten ändern sich rasant. Nicht immer zum Positiven, wie ich gerade mit Erschrecken feststellte. Sicherlich bin ich inzwischen ein großer Anhänger der Elektromobilität, aber alles hat seine Grenzen.

Nur um es mal erwähnt zu haben…  Meine tiefe Abneigung gegen diese Bollerwagen-Entsorgung besteht weiterhin, selbst wenn diese Dinger sich jetzt elektrisch fortbewegen.

Aber auch zu blöd mit dieser Solaranlage…


Sonntag, März 8, 2015

Jetzt schon selbstgemachter Biostrom ohne Ende…

Und das am Sonntag, wo hier keiner arbeitet. Noch nicht einmal 14:00 Uhr, und der Energiespeicher im Keller sowie der E-Smart wollen keinen frischen Strom mehr…

Bisher 47,84 kWh. Das reicht um den E-Smart 2,7 Mal voll zu betanken, also rechnerisch für 394 KM.

Dabei steht heute nur noch der Public-Viewing-Tatort im Brühler 5 Sterne Oslo an, gerade mal 86 KM für beide Strecken.

Auf dem Wege dorthin gibt es aber immer jede Menge Spaß für die Augen.

Sonntagsabend stehen an den Tankstellen in Mechenich und Brühl immer jede Menge Menschen in der Schlage, um ihre Fahrzeuge die noch mit Motortechnik aus dem 19. Jahrhundert betrieben werden, „günstig“ mit fossilen Brennstoffen zu betanken…

http://www.lightlife.de/sonnenstrom-live/

Minister Gabriel, EU-Energiekommissar Oettinger und unsere Landesmutter Hannelore Kraft haben Recht! Es muss sofort etwas gegen diesen solaren Stromerzeugungs- Irrsinn unternommen werden!


Montag, Juni 2, 2014

Die Messwerte unserer 29,75 kWh Photovoltaik-Testanlage zeigen zunehmend erschreckende Ergebnisse. Mit der Inbetriebnahme am 10.09.2013, noch ohne 5 kWh Energiespeicher, haben wir bis zum Jahresende 2013 noch 4.400 kWh vom Energieversorger beziehen müssen.

Ein wenig elektrische Energie, genau 1.300 kWh hat die Anlage zwar in den dunklen und kalten Wintermonaten produziert, die Erträge waren aber noch kein Anlass zur Freude.

 

LightLife Solaranlage

LightLife Solaranlage

 

Vollständige Fehlinvestition

Eine Investition von etwas über netto € 43.000,- stand somit einem Erlös von exakt € 182,- nach den ersten dreieinhalb Monaten gegenüber. Und von Erlös kann real nicht gesprochen werden, da noch für € 968,- elektrische Energie bezogen werden musste. Bleibt neben der offensichtlichen Fehlinvestition in die Solaranlage noch ein zusätzlicher Nettoverlust von € 768,-.

LightLife Photovoltaik zum 31.12.13

LightLife Photovoltaik zum 31.12.13

Eigentlich heißt es doch man könnte sich mit eine Photovoltaik-Anlage unter dem Deckmäntelchen des Gutmenschentums, sowie des Umweltschutzes auf Kosten der Allgemeinheit so richtig bereichern. Aber trotz der zahlreichen Berichte in diversen Medien, sowie den Äußerungen unserer Politiker ging diese Rechnung bei uns nicht auf. Lediglich unser Marketing konnte ein wenig mit dem Begriff „Alternative Energien“ winken.

Reichtum durch Einspeisevergütung

Das man sich an der Einspeisevergütung, speziell im Winter nicht Dumm und Dämlich verdienen kann, hatten wir ja erwartet. Jetzt wissen wir aber, dass mit der Einspeisevergütung genau nichts zu verdienen ist.

Wir erhalten ca. € 0,14 je eingespeiste Kilowattstunde, müssen aber € 0,22 je bezogene kWh zahlen. Wie bitte soll man denn auf Basis dieser Grundlage jemals Geld verdienen? Und bei Betrachtung auf einen Zeitraum von 20 Jahren, kann einem da nur schlecht werden.

Öffentliche Förderung via KFW-Darlehn

Selbst auf öffentliche Förderungen haben wir auch verzichten müssen. Warum? Weil wir die komplette Anlage aus liquiden Mitteln gezahlt haben, anstatt diese ordentlich über eine Bank finanzieren zu lassen. Wer solche Fehler begeht wird natürlich nicht öffentlich gefördert.

Fazit zum Jahresende: Für das Geld hätten wir besser doch einen neuen Firmenwagen angeschafft, oder hätten alternativ, oft und auch sehr zahlreich gut essen gehen können.

Mit solch negativen Resultaten hatten wir wirklich nicht gerechnet, und haben wegen der großen Enttäuschung unserer Anlage erst Ende April 2014 wieder etwas Aufmerksamkeit geschenkt. Zwischenzeitlich haben wir noch den Energiespeicher angeschlossen und den firmeninternen Energiebedarf optimiert.

Energiebilanz Januar bis April 2014

Jetzt staunten wir erneut! Wir produzierten in dem genannten Zeitraum deutlich mehr Strom, als wir mit der kompletten LightLife Köln, inklusive aller Arbeitsplätze nutzen konnten.

Und da sich Strom nicht in Eimerchen füllen lässt, konnten wir diesen weder an Freunde und Nachbarn verschenken oder verkaufen, sondern nur einspeisen. Und bei der Menge kann das echt teuer werden, so unsere Befürchtung.Danach hat die Sonne bereits am 12.02.14 beinah (bis auf 270 Wh) den kompletten Tagesbedarf der LightLife erzeugt. Am 23.02.14 lagen wir erstmalig mit 1.640 Wh schon über unserem Bedarf. Der 12.04.2014 war der Tag, an dem unsere Solaranlage exakt soviel Strom produziert hatte, wie die LightLife von Januar bis April benötigt hatte (4.974,54 kWh).

Elektrische Energie speichern statt Einspeisen

Seither wissen wir nicht, wohin mit dem ganzen Strom und haben zur Milderung dieser Problematik einen Smart Electric Drive bestellt. Diesen können wir dann mit der überflüssigen Energie betanken. Derzeit könnten wir das Fahrzeug allein mit der täglich Überflüssigen Energie mindesten vier Mal volltanken. Denkbar ist auch die Nutzung als zusätzlicher Energiespeicher, falls das Fahrzeug nicht genutzt wird.

Solarstromflut im Mai

Den Monat Mai haben wir nun detaillierter betrachtet. Die Zahlen zeigen deutlich welches politische und finanzielle Desaster langfristig zu erwarten ist. Allein der Blick auf den Wandlerzähler dürfte jedem Solarstrom-Gegner die Haare zu Berge stehen lassen.

LightLife Wandlerzähler

LightLife Wandlerzähler

Die aktuelle Differenz seit Inbetriebnahme der Anlage beträgt gerade noch 145 kWh. Es reichen also zwei sonnige Tage in Köln um vollständige Parität zu erreichen. Damit hat die LightLife letztlich die Defizite der Wintermonate des letzten Jahres kompensiert. Damit haben wir zu Ende Mai, seit Inbetriebnahme der Anlage im September 13 bereits 97,64% der von uns benötigten elektrischen Energie generiert.

 

LightLife Energiebilanz 31.05.14

LightLife Energiebilanz 31.05.14

 

Der Energiespeicher entfaltet ebenfalls seine Wirkung. Im Monat Mai kommt die LightLife nun auf einen Eigenverbrauchsanteil von 86,56%.

 

LightLife Eigenverbrauch

LightLife Eigenverbrauch

 

Noch 20 Tage bis Sommeranfang

Und der Sommer steht uns ja erst noch bevor. Jetzt stelle man sich nur vor, was im Land los wäre wenn ein Großteil der Firmen, wie wir die elektrische Energie selbst erzeugen würde?

Die Aktien von RWE und EON und ähnlichen Konzernen würden weiter fallen. Speziell in NRW, wo die Städte und Kommunen zu gut 25% an den Konzernen beteiligt sind, brächte dies weitere finanzielle Schwierigkeiten. Dazu würde die Bevölkerung zunehmend erkennen, dass Photovoltaik nicht nur bestens funktioniert, sondern gegenüber Kohle und Atomstrom eine sichere und saubere Alternative darstellt.

Gegen diese Erkenntnis muss die Politik vorgehen. Der Ansatz mit der Abgabe auf Strom den man selbst erzeugt, und auch selbst verbraucht ist da schon eine brillante Idee von Herrn Gabriel. Wird aber nicht reichen, da der Strom dann immer noch preiswerter herzustellen ist, als diesen vom Energieversorger zu beziehen. Am besten man verbietet die Photovoltaik komplett!

Elektromobilität

Wenn die Menschen nun noch beginnen, die erzeugte Energie in Ihre elektrisch betriebene Autos zu füllen, würde zusätzlich das große Tankstellensterben beginnen.

Mal ganz davon abgesehen, dass mit wachsender Energiespeicherung der so dringend benötigte Netzausbau überflüssig erscheint. Die Politik ist nun dringender den je gefordert zu handeln, sonst setzt sich die Energiewende noch in der breiten Öffentlichkeit durch!