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Das war nicht nur wieder unfein, sondern langsam echt peinlich modulorbeat


Dienstag, September 7, 2010

Das mit der Kunst ist ja immer so eine Sache. Ob der Begriff  „Kunst“ nun von Können oder von Künden abgeleitet ist, kann man beurteilen wie man möchte. Man kann es drehen und wenden wie man möchte, eine gewisse Kompetenz sollte vorhanden sein.

Am ehesten gelingen Projekte wenn multiple Kompetenz vorhanden ist, also eine gesunde  Mischung aus zum Beispiel sozialer und technischer Kompetenz.

Ihr hattet mal eine gute Ideenansatz, und habt mit balestra berlin ein mehr als engagiertes Team von Menschen getroffen, die aus diesem Ansatz eine ganze Reihe von realen Projekten gemacht haben. Wir fanden das Vorhaben damals nicht nur originell, sondern wollten natürlich neben den attraktiven balestras unseren Kollegen Andreas Barthelmes bei der Umsetzung unterstützen. Nicht einfacher als das, wir hatten ja noch reichlich Technik von der Blauen Nacht im Lager.  Mit viel Kreativität und verdammt wenig Geld entstand so KUBIK Berlin.

Nach diesem Anfangserfolg folgten viele weitere Installationen wie KUBIK Barcelona:

Dazu gab es seinerzeit Presseresonanz im Überfluss, und wir haben Euch als konzeptionelle Urheber in jedem Text und Videobeitrag für Eure immense Kreativität gelobt. Als KUBIK dann international erfolgreich war, ist es uns als LightLife ja schon ein wenig aufgestoßen, dass in diversen Beiträgen plötzlich nur noch von modulorbeat die Rede war.

Bis dahin aber alles nicht so tragisch, jeder muss seinen Weg definieren, um das eigene Büro in die Öffentlichkeit zu rücken.  Aber bei allem Verständnis, mit der Veranstaltung Ruhrlights:Twilight Zone im Rahmen der Ruhr 2010 habt Ihr es echt übertrieben. Musstet Ihr denn wirklich das Wagnis eingehen, mal in völliger Eigenregie ein Projekt zu realisieren?

Bei den ersten Pressemeldungen musste ich ja wirklich noch grinsen. Ihr seid nun eine Künstlergruppe? Respekt! Das ganze begleitet von wenig poetischen, dafür etwas erzwungenen künstlerisch klingenden Textbeschreibungen:

Von Hagen bis Duisburg wandern nun Lichtbilder und hinterlassen: nichts Fassbares. Etwas Flüchtiges, das als Idee an dem Ort bleiben wird, den es verzaubert hat. Niemand wird je die grüne Skulptur vergessen, die auf der Hengstey-Insel bei Hagen-Bathey leuchten wird, schimmernd verdoppelt durch die Spiegelung im Wasser. Industrielle Wassertanks, gefüllt mit Licht; wer die Skulptur betritt, verändert mit seiner Bewegung ihr Leuchten. Die Lichtinsel der Künstlergruppe modulorbeat ist die einzige, die ihren Ort verlässt, sie wandert nach Mülheim, zur Stadthalle, und nach Duisburg.

Wieso seid Ihr Architekten eigentlich immer so von dem „nicht Fassbaren“ begeistert? Ihr solltet doch schon aus beruflichen Gründen mal etwas solides, zeitloses und gar nachhaltiges zustande bringen können, oder?

Egal, was mich aber wirklich ärgert ist, dass Ihr die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes völlig in den Sand setzt. Zumindest dass Ihr mit Eurem Totalversagen auch noch die Marke KUBIK ins Spiel bringt. Und dies mit einer für Eure Berufsgruppe mehr als peinlichen Begründung:

Die für Freitagabend geplante Eröffnung des Lichtkunstfestivals „Ruhrlights: Twilight Zone“ auf der Hengstey-Insel in Hagen wird aus technischen Gründen verschoben. Wie die Veranstalter mitteilten, traten bei der Generalprobe für die Installation „Kubik“ von Modulorbeat überraschend Verformungen der Schwimmkörper auf.

Wird in der  FH Münster keine Statik oder Baukonstruktion gelehrt? Grottenübel, eine Aktion perfektionierter Hilflosigkeit.

Wenigstens habt Ihr von dem künstlerischen Direktor der Ruhr 2010, Herrn Karl-Heinz Petzinka noch ein paar Tröstende Worte empfangen:  „Kunst bleibt unberechenbar“.

So sehr ich die Kapazität von Herrn Petzinka auch schätze, aber die Nutzung eines Taschenrechners hätte hier sicherlich nicht geschadet.


LightLife im TV – Beitrag Deutsche Welle TV, „euromaxx“


Freitag, Juni 6, 2008

euromax

Nach dem Erfolg von „Kubik“ an der Berliner Spree, sind die illuminierten Würfel nun zeitgleich eine Publikums- attraktion in Barcelona und Lissabon. Schon von weitem ist die leuchtende Installation des Open-Air-Clubs, unmittelbar unter einem riesigen Solardach, am Strand von Barcelona zu betrachten. Die Redakteurin Stefanie Schmidt (Deutsche Welle TV) nahm die aktuelle Installation zum Anlass, um für die Sendung „euromaxx“ einen kurzen Beitrag über die Tätigkeiten der LightLife zu erstellen. Die Sendung kann via „Video on demand“ (unten auf der Website, Realplayer erforderlich!) kostenfrei abgerufen werden.

Direktlink zur Sendung euromaxx

KUBIK – Das „Original“ in Berlin, Barcelona und Lissabon


Donnerstag, Juni 5, 2008

Kubik an der Spree, in Barcelona und Lissabon…
Illuminierte Würfel, visuelle Spiele, elektronische Beats: Drei Bestandteile des neuen Open Air-Clubs Kubik, in der Regel veranstaltet von Mascha Thomas und Silvana de Hillerin (Balestra Berlin).

In der Regel deswegen, weil gute Ideen gerne geklaut werden… Das Lichtdesign von Andreas Barthelmes findet sich inzwischen in einigen Installationen, die wirklich wenig mit dem stilvollen und raumbildenden Basiskonzept von Kubik in einen Zusammenhang zu setzen sind.

Nun gut, so ist das halt im richtigen Leben. Wir bemühen uns derartige Nachbauten als Kompliment an unsere Schaffenskraft zu verstehen… Ärgerlich ist es aber stellenweise schon, und so wie es aussieht wird Andreas diese Plattform in Kürze nutzen um die misslungensten Nachbauten etwas kommentieren…

Jetzt aber schnell noch ein Blick auf das erfrischende Original. Bei Youtube finden sich außer den beiden folgenden Aufnahmen noch zahlreiche andere Videos. Einfach „Kubik“ als Suchbegriff eingeben…

DJ Becka im August 2007 bei Kubik Barcelona:

(zum Originalvideo auf Youtube)

Und hier noch ein Betrag von modulorbeat, den Kubik-Architekten:

(zum Originalvideo auf Youtube)