Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, diesen Weblog etwas öfter mit Informationen zu füllen… Aber man überschüttet uns mit Arbeit, was ja in einer Zeit wo die ganze Welt eigentlich nur jammert, nicht die schlechteste Situation ist. Da bleibt dann halt wenig Zeit für ein paar Zeilen. Jetzt musste ich aus beruflichen Gründen nach Australien, was jetzt wo es bei Euch mächtig kalt geworden ist, wiederum eine recht komfortable Situation ist. Grund meiner Reise ist ein Treffen mit Dr. Johnny Pak, der mit dem iGlass ein spannendes Material erfunden hat. Und da es nun wenig Sinn macht, wegen einem einzigen Meeting nach Australien zu reisen, bleibe ich gleich mal ein paar Tage länger und sehe mich etwas um in dem Land, in dem man die gute alte Glühbirne gesetzlich verboten hat.
Gestern habe ich mir einen Ausflug in die Innenstadt von Melbourne gegönnt, und habe dort “The Edge” im Eureka Tower besucht. “The Edge” ist eine Art gläserner Würfel, den man im 88 Stockwerk über einen Aufzug erreichen kann, der in knapp 30 Sekunden vom Erdgeschoss den 88 Stock erreicht. Diese Geschwindigkeit von 9m/Sekunde wird beeindruckend mit dem Motorgeräusch eines Ferraris untermalt. “The Edge” selbst sieht zunächst wieder aus wie eine Art Aufzug. Nur das sich dieser in horizontaler Richtung aus dem Gebäude schiebt. Begleitet vom Geräuschen quietschenden Metalls und final brechendem Glas verursacht der Kubus aus Milchglas schon eine ungutes Bauchgefühl. Synchron zu dem Geräusch von splitterndem Glas schaltet der Kubus dann beinahe vollflächig auf Klarglas um, wodurch die Betrachter nun gute 300 Meter nach unten schauen können. Echt eine witzige Installation, welche mit iGlass realisiert wurde. Auf Youtube habe ich ein Video gefunden, welches einen ganz guten Eindruck vermittelt:
Hier noch ein Video, welches den Eureka Tower etwas globaler zeigt:
So Ihr Lieben… Das Sommergewitter lichtet sich, zeit das Hotelzimmer zu verlassen…