…sind wirklich etwas Erfrischendes!
Im Büro den ganzen Tag Simply Red lauschen, ohne eine Mitarbeiterrevolution befürchten zu müssen, und in Ruhe ein paar Dinge abarbeiten denen man schon länger hinterher hetzt.
So zum Beispiel anstehende Designs, und die inzwischen mehr als zwingende Implementierung einer Collaboration-Software für die LightLife. Auch wenn das Telefon sich zurückhaltend zeigte, beanspruchte die Installation und vorläufige Einrichtung der Software bisher gute zweieinhalb Tage.
Zwischendurch packt einen dann schon die Verzweiflung, wenn die “einfache” und geführte Installation in beinah unüberschaubaren Fehlermeldungen diverser SQL-Server endet. Da trieb mich die temporäre Verzweiflung dazu, es auf der eigenen bereits funktionierenden Website, es ähnlich wie außerhalb des Büros schneien zu lassen – damit sich wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis einstellt.
Gut das mein Vater am Heiligen Abend die Zubereitung seines jährlichen Sauerbratens zelebriert, der dem kreativen Treiben an der Tastatur ein definitives Ende beschert. Dazu muss man wissen, dass nichts so unverzeihlich wäre, wie ein verspätetes Erscheinen bei den Eltern.
Wenn man darüber nachdenkt, was an solchen Tagen ja nicht selten ist, ist die Erkenntnis das man doch gewisse ursprünglich verhasste Eigenschaften in den eigenen Lebenswandel übernommen hat…
Darüber hinaus sind die Weihnachtstage von einer gewissen Verlässlichkeit geprägt. Kurz, ich kann mir die Abendende Jahr für Jahr mit einer Wiederholung mehrerer Teile von “Stirb langsam” vergolden. Was gibt es schöneres, als emotional mit John McClane, der sich überwiegend nur auf sich selbst verlassen kann, die Welt zu retten?
Dabei entstehenden auch immer Erinnerungen an den 11. September 2001, als ein New Yorker in einem Interview mit vollem Erst äußerte, dass er sich schon die ganze Zeit fragen würde, warum es John McClane diesmal nicht geschafft hat?
Dann das Erwachen am nächsten Morgen, wo man auch wieder etwas Zeit mit dem Fernseher vertrödeln kann, bevor man sich wieder über seine mangelhaften SQL-Server ärgert. Und sieh an…
Selbst die Schweiz hat eine Art Bruce Willis zu bieten…
In der Person eines Lehrers, der mit seinem zunächst gedanklich, und dann real konstruierten Solarfahrzeug die Welt umrundet hat. Als Zuschauer begleitet man den äußert sympathischen Louis Plamer bei der Umsetzung seines Jugendtraums des Solartaxis.
Dabei ist ein Film entstanden, bei dem jede einzelne Sendeminute für den Zuschauer ein Ereignis ist. Nicht nur ein Einblick in ein spannendes Vorhaben, sondern ein direktes Fenster in die unterschiedlichen Kulturen dieser Welt.
Hier ein Teaser:
Zum Glück leben wir heute im digitalen Zeitalter, so dass man diesem filmischen Abenteuer durch 40 Länder zu jeder Tages- und Nachtzeit folgen kann.
In der ZDF-Mediathek lässt sich das visuelle Ereignis abrufen: Im Solartaxi um die Welt

