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"Software Licht und Medien" Category


Augmented Reality – Erweiterte Realität


Sonntag, September 27, 2009

Wo wir gerade beim Thema iPhone sind…

Das unser Mobiltelefon zukünftig ein immer wichtigerer Helfer im Alltag sein wird, ist wohl unbestritten. Eine sehr schicke und nützliche Anwendung zeigt Rachel vom Hersteller acrossair bei Youtube.

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Wie unschwer zu erkennen ist, entwickeln sich unsere Mobiltelefone immer mehr zum Stadt- und Reiseführer, und helfen uns in fremden Städten schlicht bei der Auswahl der richtigen U-Bahn.

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Alle neuen e:cue Produkte ab Montag erhältlich


Sonntag, Februar 15, 2009

Am späten Freitag den 13.02 gab der Hersteller e:cue in einem Mail an seine Vertriebspartner bekannt, dass alle neuen Produkte ab Montag, den 16. Februar verfügbar sein werden.

So sind gemäß der Ankündigung nun die “Lighting Application Suite 5.0″, der “Butler XT”, sowie drei Versionen der sehnlichst erwarteten “Glass Touch”-Bedienterminals Lieferbar. Zusätzlich zu den Terminals mit der Typenbezeichnung  T6, T 12 und T6R konnten auch die neuen dmx2pwm LED-Dimmer fertiggestellt werden.

Die neueste Version der “Lighting Application Suite”, in der Vergangenheit einfach als e:cue Programmer tituliert, wurde gemäß der Mitteilung um viele neue Funktionen ergänzt. Die Steuerungssoftware für Licht und Multimedia beinhaltet nun endlich eine “Timeline” ( Zeitleiste), welche speziell die Timecode-Programmierung extrem vereinfachen sollte.

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Ein zweiter Media Player zur Erweiterung der Videomapping- und Multimediafähigkeiten ist ebenso Bestandteil der überarbeiteten Software, wie der nun implementierte “Http-Server” zur Ansteuerung der Programmer Software mit jedem üblichen Webbrowser.

Die in der LAS enthaltene Patch-Software Patchelor 5.0 ist eine komplette Neuentwicklung und soll nun die Erstellung von bisher “unvorstellbaren Lampen-Matrixen” ermöglichen.

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Begründet durch viele Kundenanfragen hat man sich bei e:cue entschlossen, eine zusätzliche Version der Programmer Software, genannt “Elements” zu veröffentlichen. Ergänzend zu dem weiterhin erhältlichen “Programmer Standard” und der “Enterprise-Version”, füllt die “Elements-Version” die Funktionslücke die gerade bei kleineren Installationen und Projekte auftritt.  In “Elements” enthalten sind alle Multimedia-Funktionen wie die beiden “Media Player” und der “Audio dsp”, sowie die Funktionen die beim bespielen des “Butlers” erforderlich sind. Einschränkungen sind hier bei der Automation hinzunehmen. Mit “Elements” ist keinerlei zeitlicher Ablauf programmierbar. Der Hersteller betont dass alle bereits verkauften, und sich im Markt befindenden MM (Multimedia) bzw. Enterprise Dongles mit der am Montag erscheinenden Version Enterprise 5.0 kompatibel sein werden.

Die Funktionalität des butler xt mit seinen umfangreichen Anschlussmöglichkeiten sollen den butler xt zum perfekten DMX-Ausgabegerät für kleine bis mittlere Standalone-Projekte machen. Die e:bus Schnittstelle erlaubt den Anschluss von bis zu acht Glass Touch-Bedienterminals und die Wiedergabe von zeitgleich zwei DMX-Programmen. Mit 1024 möglichen DMX-Kanälen, der integrierten Echtzeituhr, und acht potentialfreien Kontakten könnte das Gerät eine echte Installationswaffe sein.

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Die zum Butler XT kompatiblen Bedienterminals kommen sehr Edel daher, und dürften recht schnell Architektenherzen erfreuen, die neben hoher Funktionalität auch höchste Ästhetik erwarten. Die hochwertigen Glasoberflächen, in Kombination mit intelligenter kapazitiver Sensorik, bilden die Basis  zur Auswahl und Veränderung  von Beleuchtungsszenen via simplen Tastendruck. Jedes Bedienelement der Glas Touches kann in Kombination mit dem Butler XT im Stand-Alone Betrieb, oder innerhalb der “Lighting Application Suite (LAS)” direkt genutzt werden.

Jegliche verfügbare Funktion ( wie z.B. Helligkeit, Geschwindigkeit und Auswahl des Beleuchtungsprogramms) lassen sich einzelnen Tastfeldern zuzuordnen. Eingebettete LEDs liefern dem Anwender eine optische Rückmeldung  über den aktuellen Status eines ausgewählten Lichtprogramms.

Die Glas Touch-Serie wird mit einem “Butler XT” über eine zweiadrige, verpolungssichere und Topologie-freie Verkabelung verbunden.  Die einfache Montage in bereits vorhandene Unterputzdosen und die simple Verkabelung erlauben eine unkomplizierte Erweiterung bereits bestehender Beleuchtungskonzepte.

Die “dmx2pwm” LED-Dimmer erlauben die Helligkeitsregelung von vielen Low-Power LEDs mittels Pulsweitenmodulation (PWM). Die Dimmer sind erhältlich in zwei 3-Kanal ( PCB und Gehäuse ) sowie einer 9 kanaligen Hutschienenversion. Die Eingangsspannung liegt in den Bereich zwischen 12V und 48V DC, wobei diese auch entsprechend an den jeweiligen Ausgänge weitergereicht wird. Die maximale Ausgangsleistung je Kanal beträgt 2,5 A bei der 3-Kanal-Version und 2A bei der 9-Kanal-Variante. Der eingebaute Überspannungs- und Verpolungsschutz  soll mögliche Schäden am Dimmer und den LEDs verhindern.

Weitere Informationen unter www.ecue.de


Transparente Kommunikation in der Architektur


Sonntag, Januar 4, 2009

Das Jahr hat noch nicht richtig begonnen, gibt es auf der diesjährigen BAU 2009 in München (12.-17. Januar) bereits echte Innovationen zu betrachten die den allgemeinen Rezessionsbefürchtungen deutlich widersprechen. Die Technik und die Informationen welche zukünftig auf der Website der Kooperation Powerpixxel dargestellt werden, könnten Designer- und Architektenherzen deutlich höher schlagen lassen.

Zentraler Inhalt der Kooperation ist das Thema “Medienfassade”, also  Kommunikation in der Architektur. Das Thema selbst ist nicht sonderlich neu, so sind zahlreiche Realisationen und Entwürfe auf der Website der Wiener media architecture group zu betrachten, die Ende letzten Jahres auch das erste Festival zum Thema in Berlin organisierte. Inhaltlich sind Medienfassaden nicht unumstritten, da nicht alle Installationen so stilvoll daherkommen wie “SPOTS” von Reality:United. Auf der temporären Installation wurden die Inhalte über den Zeitraum von 18 Monaten von unterschiedlichsten Künstlern gestaltet.  Selbst anerkannte Klangkünstler wie SCHILLER nutzten die Möglichkeiten und verewigten das Ergebnis auf DVD (TAGTRAUM). Interessierte Leser finden den Titel “Drifting And Dreaming” mit Jette von Roth auch auf Youtube.

Distanziert man sich in der Betrachtung einer Medienfassade von der Wertigkeit der dargestellten Inhalte, verbleibt ein Blick auf die nüchterne Betrachtung der technischen Möglichkeiten. Da das Medium Licht für das menschliche Auge nicht sichtbar ist müssen entweder Reflexionsflächen geschaffen werden, oder mit zum Beispiel der kleinteiligen LED-Technik eine hohe Anzahl selbstleuchtender “Pixel” in die Fassade eingebracht werden.

Projektionsflächen mit Diffusionsfolie oder Leinwandsegmenten haben den entscheidenden Nachteil, dass eine Fassade dann auch wirklich nur als Medienfassade genutzt werden kann. Und dies auch nur in den Abendstunden, da das reguläre Tageslicht jeder Projektionstechnik weit überlegen ist.  Möchte man als Architekt eine Medienfassade realisieren, und seinem Auftraggeber die Möglichkeit einräumen auch mal aus dem Fenster schauen, oder sich gar am einfallenden Sonnenlicht zu erfreuen, bleibt nur der Griff zur LED-Technik. Dadurch das der Betrachter direkt in die Lichtquelle schaut funktionieren je nach genutzten LED-Produkten und Pixelpitch derartige konzipierte Medienfassaden auch in der normalen Tagesansicht.

Nachteil hier ist, neben dem beinah unüberschaubaren Angebot an LED-Technik, die mechanische und elektrische Montage innerhalb oder außerhalb des Bauvorhabens. Im Vergleich mit vollständig geschlossenen Reflektionsflächen  können die Nutzer der Immobilie später zwar die Außenwelt in Augenschein nehmen, aber der leichte Beigeschmack von “gesiebter Luft” ist durch das mehr oder weniger dichte Netz von erforderlichen Bildpunkten nicht zu verleugnen.

Um der Wunschvorstellung der Architekten oder Bauherren zu folgen, benötigt man letztlich Klarglas in diversen Größen, welches sich Problemlos in existente Trägersysteme einbringen lässt, und auf Knopfdruck Bilder oder Filmbeiträge reproduziert. Die Grundlage für das ersehnte Material wurde von Karl Otto Platz bereits vor Jahren erfunden (Siehe auch Beitrag “Glasfassaden mit LED-Technik” in diesem Weblog). Weltweit wurden seit 2002 laut  Karl Otto Platz bereits ca. 15.000 qm “Powerglass” installiert.

Als technische Weiterentwicklung gegenüber früheren Installationen, sind die im Glas eigelassenen und beidseitig abstrahlenden LED´s nun bei Bedarf einzelnen steuerbar. Das besondere Produktionsverfahren des Powerglasses lässt den Betrachter hinsichtlich der technischen Funktion aber schnell an Magie oder Zauberei glauben, da nach wie vor keine Kabel oder sonstigen elektrischen Bauteile sichtbar werden.

Um die neue Technologie in der täglichen Baupraxis auch komfortabel anzuwenden, waren weitere Schlüsseltechnologien erforderlich. Somit festigte sich zunehmend die Idee der Kooperation Powerpixxel, ein Zusammenschluss von den Betrieben Etzel (Fassadenentwicklung, Produktion und Montage), FEAL (Presswerk) und Glas-Platz (Powerglass). “Investoren haben mit der Kooperation Powerpixxel als entscheidenden Vorteil nur einen einzigen Dienstleister  für die Gebäudehülle. Die  Etzel-Ingenieure schließen die vorgefertigten Einheiten betriebsfertig an”, so Heiko Etzel.

Diese Konstellation könnte in der Praxis Erfolg haben, da für interessierte Bauherren oder Investoren nun eine kalkulierbare Gesamtlösung erhältlich ist. So nehmen die speziell entwickelten Trägersysteme nicht nur statisch das Powerglass auf, sondern verbergen ebenfalls unsichtbar die erforderliche Spannungsversorgung der LED`s.  Man darf gespannt sein, ob mit der nun existenten Konstellation von Fachbetrieben neue “Ansichten” in die Städte einziehen. Erstmals in der Öffentlichkeit vorstellig wird Powerpixxel auf der BAU 2009 mit einer eigens gebauten Musterfassade im repräsentativen Außenbereich der Messehallen. Von dem Probeaufbau (Programmierung: Andreas Barthelmes/LightLife) dürften wir bereits eine erste Aufnahme auf Youtube veröffentlichen:

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Obwohl mit dem derzeitigen Stand der Technik bereits gewaltige Fortschritte gegenüber herkömmlichen Medienfassaden getätigt werden konnten, ist die Darstellung zur Zeit noch einfarbig. Für die zweite Jahreshälfte 2009 ist die Präsentation einer Medienfassade aus Powerglass in vollständiger RGB-Darstellung geplant. Allerdings sind Architekten zu meiner Freude oft auch Ästheten, womit sich die Frage aufdrängt, ob nicht auch eine einfarbige Glasfassade eine Stadtansicht aufwerten könnte.