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"Allgemeines" Category


Shinichi und Masao strahlen…


Dienstag, April 12, 2011

…um die Wette. Jedoch nicht wie man vermuten würde, wegen Ereignissen in Fukushima.

Die Herren haben, weil man in Tokyo und Okayama nicht den üblichen Tagesabläufen folgen kann, kurzerhand beschlossen den Besuch der diesjährigen prolight + sound in Frankfurt etwas auszudehenen.

Nach einem kurzen Anruf am Sonntagvormittag, standen die beiden gegen Mittag im Büro der LightLife.

Da lässt man doch die für Sonntag geplanten Tätigkeiten einfach liegen, nutzt den Sonnenschein, und besucht mal wieder den Kölner Dom.

Danach eine Portion Rheinischen Sauerbraten im Brauhaus Früh und natürlich ein paar leckere Kölsch. Gerne hätten wir DJ FROG (Masaos Künstlername) am Abend noch ein paar der angesagten Clubs gezeigt, aber auf den Ringen sieht es an einem  Sonntagabend recht beschieden aus mit der Kölner Clubszene…

 

 

 

 

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Facebook hat doch etwas positives…


Sonntag, März 13, 2011

Die Vorzüge von Facebook habe ich in der Vergangenheit wohl nicht richtig zu schätzen gewußt. Genau genommen erhielt ich dort mehr Informationen über andere Menschen als mir lieb war. Mal abgesehen von dem Zeitaufwand den es benötigt, um die mehr oder wenigen spannenden Mitteilungen zu lesen.

Und mehr als nervig finde ich diese dämlichen Dienste wie Badoo usw., wo man plötzlich involviert ist, ohne genau zu Wissen worauf man sich mit einem harmlosen Klick eingelassen hat. Zumal sich plötzlich wildfremde Menschen andienen, sich mal privat zu treffen. Hallo? Seit wann leide ich unter Kontaktschwierigkeiten im realen Leben?

Egal, immerhin lassen sich solche temporären Fehlentscheidungen wieder löschen.

Einen echten Vorteil bietet Facebook aber in Krisenzeiten. Als mich letzten Freitag die ersten Meldungen in über das Beben in Japan erreichten, stellte sich natürluch sofort die Frage, wie es es um das Schicksal der Freunde und Kollegen  in Tokyo bestellt ist.

Rein in Facebook, und siehe da – Shinichi geht es gut – zumindest soweit es die Umstände erlauben…

Und eine kurzer verbaler Austausch ist über das Medium Facebook auch gewähleistet. Nun gut, ich beginne diesen Vorzug zu schätzen.

 

Speziell zu Shinichi  habe ich eine besondere Beziehung. Der erste Kontakt entstand 2002 auf der PLASA in London. Jan Julius und ich bemühten uns zu dieser Zeit, einen internationalen  Vertrieb für die neuen e:cue-Lichtsteuerprodukte aufzubauen. Bisher konnten wir da nur auf Deutschland (Was wir mit der LightLife selbst erledigten…) und Österreich verweisen. Den österreichichen Kollegen von LDDE hatten wir die Produkte, wenn man ehrlich ist, auch etwas aufschwatzen müssen. Auf jeden führten die damaligen Umstände dazu, dass die Kollegen von LDDE uns etwas mehr als einen Meter von ihrem Messetand spendierten, so dass wir seinerzeit die erste e:cue Media Engine voller Stolz präsentieren konnten.

Am zweiten Tag der PLASA traf ich auf einen für japanische Verhältnisse sehr großen Japaner, der sich nicht nur sehr interssiert zeigte, sondern auch gleich den Vertrieb für Japan übernehmen wollte. Brüller! Ich schlug ihm vor, dass man sich über das Thema landesweiter Vertrieb in Japan gerne nach der Messe mal in Ruhe unterhalten könne.

Im Gespräch erklärte mir der sympatische Mensch, namens Shinichi Sakamoto, aber gleich das die Zeit ein wenig drängen würde. Schließlich sei in zwei Wochen bereits die World Lighting Fair in Yokohama, wo er einen Messestand habe, und die Produkte zeigen möchte.

Und ein weiteres Problem wäre, dass er die Produkte ja noch nicht bedienen kann, so dass ich besser gleich mitkommen würde, um die Geräte dort den Menschen persönlich zu erläutern…

So kam es, dass ich mich keine 14 Tage später auf dem Flughafen Tokyo wiederfand, und in den folgenden Tagen die Menschen und die Metropolen Toyko und Yokohama schätzen lernte. Neben Wien gehört Tokyo zu den Städten, wo man mich absetzen könnte, und nicht mehr abholen müßte…

Hoffen wir, dass den Menschen dort wenigstens das eventuelle Atom-Desaster  erspart bleibt.

 

 

 

 

 

 

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Weihnachtstage…


Montag, Dezember 27, 2010

…sind wirklich etwas Erfrischendes!

Im Büro den ganzen Tag Simply Red lauschen, ohne eine Mitarbeiterrevolution befürchten zu müssen, und in Ruhe ein paar Dinge abarbeiten denen man schon länger hinterher hetzt.

So zum Beispiel anstehende Designs, und die inzwischen mehr als zwingende Implementierung einer Collaboration-Software für die LightLife. Auch wenn das Telefon sich zurückhaltend zeigte, beanspruchte die Installation und vorläufige Einrichtung der Software bisher gute zweieinhalb Tage.

Zwischendurch packt einen dann schon die Verzweiflung, wenn die “einfache” und geführte Installation in beinah unüberschaubaren Fehlermeldungen diverser SQL-Server endet. Da trieb mich die temporäre Verzweiflung  dazu, es auf der eigenen bereits funktionierenden Website, es ähnlich wie außerhalb des Büros schneien zu lassen – damit sich wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis einstellt.

Gut das mein Vater am Heiligen Abend die Zubereitung seines jährlichen Sauerbratens zelebriert, der dem kreativen Treiben an der Tastatur ein definitives Ende beschert. Dazu muss man wissen, dass nichts so  unverzeihlich wäre, wie ein verspätetes Erscheinen bei den Eltern.

Wenn man darüber nachdenkt, was an solchen Tagen ja nicht selten ist, ist die Erkenntnis das man doch gewisse ursprünglich verhasste Eigenschaften in den eigenen Lebenswandel übernommen hat…

Darüber hinaus sind die Weihnachtstage von einer gewissen Verlässlichkeit geprägt. Kurz, ich kann mir die Abendende Jahr für Jahr mit einer Wiederholung mehrerer Teile von “Stirb langsam” vergolden.  Was gibt es schöneres, als emotional mit John McClane, der sich überwiegend nur auf sich selbst verlassen kann, die Welt zu retten?

Dabei entstehenden auch immer Erinnerungen an den 11. September 2001, als ein New Yorker  in einem Interview mit vollem Erst äußerte, dass er sich schon die ganze Zeit fragen würde, warum es John McClane diesmal nicht geschafft hat?

Dann das Erwachen am nächsten Morgen, wo man auch wieder etwas Zeit mit dem Fernseher vertrödeln kann, bevor man sich wieder über seine mangelhaften SQL-Server ärgert. Und sieh an…

Selbst die Schweiz hat eine Art Bruce Willis zu bieten…

In der Person eines Lehrers, der mit seinem zunächst gedanklich, und dann real konstruierten Solarfahrzeug die Welt umrundet hat. Als Zuschauer begleitet man den äußert sympathischen Louis Plamer bei der Umsetzung seines Jugendtraums des Solartaxis.

Dabei ist ein Film entstanden, bei dem jede einzelne Sendeminute für den Zuschauer ein Ereignis ist. Nicht nur ein Einblick in ein spannendes Vorhaben, sondern ein direktes  Fenster in die unterschiedlichen Kulturen dieser Welt.

Hier ein Teaser:

YouTube Preview Image

Zum Glück leben wir heute im digitalen Zeitalter, so dass man diesem filmischen Abenteuer durch 40 Länder zu jeder Tages- und Nachtzeit folgen kann.

In der ZDF-Mediathek lässt sich das visuelle Ereignis abrufen: Im Solartaxi um die Welt

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