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"Allgemeines" Category


Gesellenprüfungen “Fachkraft für Veranstaltungstechnik”


Sonntag, Juli 11, 2010

Am letzten Donnerstag und Freitag wurde es für einige junge Menschen erneut richtig ernst.

Bereits die Außentemperaturen gaben genügend Anlass, um mit spontanen  Schweißausbrüchen zu reagieren. Die IHK-Prüfung für die angehenden Fachkräfte für Veranstaltungstechnik wurde in den Räumlichkeiten der Jugendherberge Köln-Riehl abgehalten.

Als nette Geste der IHK zu Köln mussten meine Prüferkollegen und ich selbst, diesmal nicht in sehr kurzer Zeit das Mahl der Jugendherberge einnehmen, sondern wir hatten volle 90 Minuten um im gegenüberliegenden Monheimer Hof ein Mittagessen genießen zu können. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

Auch wenn einer der Berufsschullehrer berechtigte Differenzen mit dem Koch, hinsichtlich der Fleischzubereitung ins Leben rief, war es in der Summe in Ordnung. Auch immer wieder erfreulich, sämtliche Ehrenamtlichen mal wieder gemeinsam am Tisch zu haben. Ein Ereignis welches sich schließlich nur alle sechs Monate einstellt.

Die einzelnen Prüfungen, bestehend aus den jeweiligen Projektarbeiten, sowie den mündlichen Ergänzungsprüfungen, bzw. Wiederholungsprüfungen wurden im neuen Teil der Jugendherberge absolviert. Zwar ohne Klimaanlage, aber in angenehmen Räumlichkeiten mit Kaffee, Wasser, Brötchen und Gebäck. Leider haben nicht alle Prüflinge auf unsere Fragen sinnvolle Antworten geben können, so dass einige neben der Hitze noch hinnehmen mussten, dass man in circa sechs Monaten erneut vor uns referieren muss.

Finden wir ja selbst bedauerlich. Aber mal ehrlich, liebe Auszubildende… Wenn man am Ende der Lehrzeit zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik – und somit letztlich als Elektrofachkraft, neben vielen gravierenden Lücken im Fachwissen nicht erklären kann was ein Verfolger (Scheinwerfer) ist, dann ist eine Grenze erreicht wo wir auch mit Wohlwollen nichts mehr bewirken können. Hier und dort könnte es auch nicht schaden, noch einmal ein Auge auf die jeweiligen Ausbildungsbetriebe, beziehungsweise deren Ausbildungsqualität zu werfen.

Eine besondere Prüfungsfrage hatte uns die Jugendherberge Köln-Riehl gleich mit bereit gestellt. Vermutlich ohne das man dies beabsichtigte, aber man konnte den ein oder anderen Prüfling schon fragen, ob ihm im Flur vor dem Prüfungsraum etwas aufgefallen wäre…


Klasse Auto so ein Smart, oder?


Samstag, Juli 10, 2010

Speziell für Fahrten innerhalb der Stadt Köln haben wir uns vor geraumer Zeit ein Spezialfahrzeug gegönnt, welches auch den Luxus mit sich bringt das sich das Dach via Tastendruck öffnen lässt. Mit derartigen Fahrzeugen lässt sich sogar in Köln einen Abstellplatz finden, ein weiterer äußerst positiver Aspekt des Autos.

Gestern stand ich mit unserem Smart vor einer Ampel, als sich auf der Linksabbiegerspur ein gleichgesinnter Autofahrer mit baugleichem Fortbewegungsmittel neben mich stellte. Offensichtlich machte ich einen recht zufriedenen Gesichtsausdruck, so dass der Mann der ebenfalls ordentlich Freude im Gesicht hatte, mir zurief “Klasse Auto, oder?”

Nein wirklich, da hatte der Mann echt recht… Das Auto (Hier nicht vor unserem Büro geparkt, sondern im Vordergrund unseres Außenlagers für LED-Technik) macht nicht nur Spaß, sondern die Konstrukteure haben auch das Hirn gehen lassen, und ein paar beeindruckende Lösungen einfließen lassen.

So gibt es im Kofferraumdeckel ein perfekt passendes Fach, in das sich die beiden Seitenholme der Dachkonstruktion einlegen lassen. Brillant gelöst!

Ähnlich komfortabel im Umgang mit Achselschweiß war vor ca. 20 Jahren nur mein guter alter  R4.

Dort waren seinerzeit die Türen montiert, wie heute noch normale Zimmertüren befestigt werden. Mit einem einfachen Scharnier. Im Sommer ließen sich die Türen einfach aushängen, und im großzügigen Kofferraum platzieren.

Da hat fahren auch mächtig Spaß gemacht. Zumindest wenn die Beträge außer acht lässt, die ich damals in Form von Bußgeldern an Polizeibeamte entrichten musste.

Herr Bürgermeister Kreuzberg… Wie geht es unserem Parkleitsystem?


Dienstag, Juli 6, 2010

Freundlicher Herr Kreuzberg,

vermutlich müssen Sie Ihr Fahrzeug selten selbst lenken, geschweige denn parken. Sonst wüssten Sie, dass dieses Vorhaben im beschaulichen Brühl nahezu unmöglich ist.

Die recht aktuellen Photos verdeutlichen, dass die Anzeige wieder einmal 44 nicht existente Parkplätze anzeigt. Real müssen die Menschen dann auf Flächen vorlieb nehmen, die ganz dem Rettungswegkonzept der Stadt Brühl entsprechend, nicht zum Parken von Fahrzeugen vorgesehen sind.

Das von Ihnen initiierte, und für sicherlich nicht wenige Euros erworbene Parkleitsystem hat noch nie funktioniert.

Als Reaktion auf die Pressemeldungen vor knapp einem Jahr, welche ebenfalls die falschen Anzeigen und die mangelnde Funktion des kompletten Parkleitsystems kritisieren, gab die  Stadt Brühl ein erstaunliches Statement.

Sinngemäß äußerte man, dass man um die existenten Mängel wisse und für Besserung sorgen werde. Zusätzlich überprüft ein städtischer Mitarbeiter zu jeweils zu Wochenbeginn die Anzahl der parkenden PKW´s, zum Beispiel auf dem Belvedere-Parkplatz, und passt diesen dann an die veröffentlichten Werte auf den Signalanzeigen an.

Bitte Herr Kreuzberg…  Auch in Brühl ist das Jahr 2010. Und hier zählt jemand Autos auf einem Parkplatz? Dank Ihrer innovativen Ideen für die Entwicklung der Stadt Brühl haben wir ja jetzt auch die Giesler-Galerie, deren Geschäfte entgegen der Meinung Ihrer Kritiker, wirklich keine Gefährdung des Geschäftsbetriebes der Ladenlokale der Innenstadt darstellen.

Ganz im Gegenteil. In der Innenstadt halten sich sogar die € 1-Läden, was in der Galerie nicht gelang. Das die in Brühl ansässigen Autohäuser ihre Fahrzeuge in den leer stehenden Ladenlokalen ausstellen dürfen, ist sicherlich wesentlicher Bestandteil Ihrer Strategie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Brühl. Ähnlich wie das erfolgreiche Gastronomiekonzept im ersten Obergeschoss der Galerie.

Wer muss eigentlich die komplizierte Aufgabe der Fahrzeugzählung bewältigen? Machen das die freundlichen Politessen, die auch dafür sorgen das die Kölnstraße jederzeit entspannt befahrbar ist? Ich meine für den Fall, das gerade niemand im absoluten Halteverbot parkt um eine der zahlreichen Apotheken oder Bäckereien aufzusuchen?

Bei der Gelegenheit…  Wie kommt man eigentlich zu einer solch anspruchsvollen Tätigkeit im städtischen Straßenverkehrswesen. Ich habe noch nie eine Dame, gleich welchen Alters getroffen, die schilderte das sie gerne Politesse werden möchte. Ist das ein richtiger Beruf, also so mit richtiger Ausbildung? Bestimmt, schließlich muss man eine Autonummer entschlüsseln können, und diese auch noch in ein technisches Gerät eingeben.

Weltpolitische Weitsicht ist vermutlich nicht Einstellungsvoraussetzung, wie ich ja in der Nacht vom 11. auf den 12 September 2001 am eigenen Leibe erfahren konnte. Während ich die ganze Nacht vor dem Fernseher verbrachte, weil man zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht wusste ob nun der dritte Weltkrieg beginnen würde, verschlief ich den 12.09. ein wenig.

Und man glaubt es kaum…  Schon um 9:30 Uhr konnte ich auf einen völlig freien Belvedere-Parkplatz blicken. Ihre aufmerksamen Mitarbeiter hatten mein Fahrzeug, trotz der Firmenbeschriftung mit Rufnummer, bereits abschleppen lassen.

Schließlich sollte die Kirmes aufgebaut werden. Kaum ein Schausteller war anwesend, und die vor Ort waren sich auch nicht sicher ob man den überhaupt etwas aufbauen sollte, aber all die Ereignisse konnten Ihre Mitarbeiter nicht irritieren.