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Die Deutsche Energiewende macht schwul!


Freitag, April 18, 2014

Bei so machen Nachrichten dreht sich einem ja wirklich der Magen um… So berichtet Die Welt, und  N-TV heute (Und vermutlich noch andere Medien, die statt Redakteure vorrangig abschreibende Praktikanten beschäftigen…) heute:

„2011 habe es rund 312 500 Stromsperren gegeben. Als ein Grund für die gestiegene Zahl der Stromsperren gilt der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien, wodurch die Energiepreise steigen.“

Zahlen von 2011… Hallo? Wir schreiben 2014, geht es etwas aktueller? Und selbst wenn man sich auf diese Zahlen bezieht, entspricht dieser Wert bei einer Gesamtbevölkerung von 81,84 Millionen Bundesbürgern ganzen 0,3816% der deutschen Bevölkerung. Auf die Anzahl der 40,40 Millionen Haushalte (Quelle: Wikipedia) bezogen ergibt sich ein Wert von 0,7735%

Und richtig, lassen wir lieber noch etwas Kohle und Öl verbrennen, auch wenn es Technik von vorgestern ist, die Luft verpestest, und absehbar ist das diese Energiereserven in wenigen Jahren aufgebraucht sind. Und weil absehbar ist, dass diese Ressourcen endlich sind, werden diese vermutlich auch noch mächtig im Preis fallen. Wie blöd muss man eigentlich sein um das zu glauben?

Nicht der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist die Ursache, sondern zum Beispiel perspektivische Fehlentscheidungen im Hause RWE. Diese getragen von Politikern aus Städten, Gemeinden und Kommunen die neben Aufsichtsratposten auch gute 25% der RWE Aktien halten. Und damit das Ganze steuerlich nicht so teuer kommt gibt es die RWEB GmbH. (Quelle: WAZ).

Würde sich die Linkspartei aus lauter Gysi´s zusammensetzen könnte man die vielleicht sogar mal wählen. Wer ist diese Caren Ley, welche die österliche Nachrichtenarmut nutzt um endlich mal in den Medien erwähnt zu werden?

„Es ist absolut unverhältnismäßig, dass Familien wegen ein paar Euro im Dunkeln sitzen müssen», sagte Linksfraktions-Vize Caren Lay dem Blatt. «Stromsperren für Privathaushalte müssen per Gesetz verboten werden», forderte sie. «Wir brauchen außerdem einen Härtefallfonds, der Haushalten mit Zahlungsrückständen kurzfristig unbürokratisch hilft.“

Wie antwortet man nun auf einen solchen populistischen argumentativen Schrott?

Ob es vielleicht daran liegen könnte, dass die ganzen Hartz IV-Empfänger sich für schlanke € 399,- im Elektronikmarkt um die Ecke einen schicken 50“-Plasma-Fernseher zugelegt haben, um solche Mindermeldungen auf N-TV und RTL nicht zu verpassen? Gut solch ein Gerät benötigt je nach Bildinhalt mal schnell 26 kWh bei 72 Stunden Betriebsdauer. Mit der gleichen Energiemenge könnte man auch 72 Stunden lang sechs Stück der inzwischen verbotenen 60 Watt-Glühbirne leuchten lassen. Aber da diese Leute eh all doof sind, merkt das ja keiner…

Eigentlich die einzig passende Antwort…  Mit dem leidigen Nachteil, dass man damit den Hartz IV-Empfängern einen Stempel aufdrückt, die mit gewerkschaftlicher Unterstützung einfach einer verdammt schlecht bezahlten Arbeit nachgehen müssen.

Hoffentlich finden sich unter den knapp 82 Millionen Bundesbürgern noch genug, die das eigenständige Denken beherrschen… Bei den Medien gibt es ja kaum noch welche, wie sonst sind  solche Veröffentlichungen zu erklären, die dann auch fröhlich auf allen Kanälen abgeschrieben und veröffentlicht werden?

Wer wissen möchte, welche Medien diesen völlig überflüssigen Beitrag völlig unreflektiert übernommen und verbreitet haben, möge nach folgendem Satz googeln: 2011 habe es rund 312 500 Stromsperren gegeben.

Vielen Dank an die Generationen Golf und Praktikum!

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 21.04.2014 durch die Angabe der exakten Anzahl der deutschen Haushalte ergänzt.

 

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