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An alle die heute so um die 30 bis 40 sind… Vergesst das mit der Rente einfach…


Samstag, Februar 8, 2014

Ein guter Teil der nächsten Generationen verfügt gemäß meiner Einschätzung über eine ähnliche Intelligenz wie ein durchschnittliches Toastbrot. Was das Engagement betrifft würde ich sogar behaupten, dass sich ein Toastbrot von ganz allein schneller und überlegter bewegt.

Nach Durchsicht von bisher gut 70 Bewerbungen drängt sich mir die Frage auf, ob man Eltern oder Schulen nicht wegen schwerer Nötigung verklagen kann.

Zum Glück erreicht mich dieser schriftliche Sondermüll heute überwiegend per Mail. Früher hätten wir noch eine Menge Geld ausgeben müssen, um Briefmarken zur Rücksendung zu kaufen. Allein das Postwertzeichen hätte den Warenwert einer solchen Rücksendung dann mindestens um den Faktor 5000 erhöht.

Ihr meint ich bin kein toleranter Chef? Richtig! Werde ich auch nie wieder sein! Ich habe echt die Nase gestrichen voll mich mit den Defiziten unserer Gesellschaft beschäftigen zu müssen. Ich würde gerne einfach meinem Beruf nachgehen, statt Sozialstudien zu betreiben.

An unserem Betrieb steht ein Schild mit der Aufschrift LightLife Gesellschaft für audiovisuelle Erlebnisse mbH. Da steht nicht Caritas oder Rotes Kreuz! Das bedeutet, wir müssen Denken, Arbeiten und letztlich auch Geld verdienen. Nicht jeder Lebenslauf verläuft ideal, und auch nicht jedes Zeugnis ist ein Glanzstück. Ich selbst bin ein Beispiel für eine Person die in beiden Disziplinen sicherlich kein Vorbild ist.

Aber man sollte doch als junger Mensch an irgendetwas Interesse haben, oder sich gar für Dinge und Tätigkeiten begeistern können.

Was mich so aufregt? Hier ein Eindruck von der Bewerbungskönigin der letzten Woche:

Es geht um einen Ausbildungsplatz als Bürokaufmann/-frau

1. Anschreiben: „Sehr geehrte Damen und Herren“… Hallo? Ich heiße Antonius Quodt! Eigentlich schon hier verloren…

2. Die Bewerbung im offenen Verteiler an weitere neun Betriebe zu senden spricht immerhin für eine effektive Arbeitsweise. Ich interpretiere das aber als mangelndes Interesse an unserem Unternehmen.

3. Der Lebenslauf. Ein hübsches Foto einer attraktiven jungen Dame. Gepflegter Eindruck. Sehr gut! Nur mit dem Hinweis der angestrebten Ausbildung habe ich so meine Schwierigkeiten. Kinderpflegerin?

4. Freizeitinteressen: Lesen, Sport, Babysitten. Gut, alles nicht meins, aber in Ordnung.

5. Zeugnis: Vier Mal befriedigend, fünf Mal ausreichend und vier Mal mangelhaft (selbst in Sport). Respekt! Und das gerade mal bei 202 Fehlstunden…

Da bin ich doch eigentlich geneigt der Dame zu raten, sich einen Herrn mit regelmäßigem Einkommen zu suchen, schwanger zu werden, und gut ist…

Ein Vorstellungsgespräch kann ich hier ausschließen.

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