Das sich die LED-Technik seit längerer Zeit großer Beliebtheit erfreut, ist wegen der überwiegend positiven Eigenschaften dieser Technologie keine Überraschung.
Erstaunlich schnell hat sich mit dieser Technik aber die Einschätzung der Menschen verändert.
Gerade was die Hinterleuchtung von Flächen oder Firmenlogos betrifft, bestand in den letzten Jahren die Kunst eher darin, mit möglichst wenig Einbautiefe ein homogene, schattenfreie Fläche zu erzeugen. Eigentlich recht einfach, selbst die simple Grundregel, dass der Abstand von Leuchtröhre zu Leuchtröhre dem Abstand zu Diffusionsfläche (zum Beispiel bei Lichtdecken) entsprechen sollte, wurde weitreichend verstanden. Und mit Leuchtdioden waren solche Vorhaben noch einfacher zu realisieren.
Dennoch gab es vor geraumer Zeit viele Dilettanten-Installationen zu betrachten. Leuchtstoffröhren so dicht hinter satiniertes Glas oder diffusen Kunststoff gepresst, dass man auch ohne Sehhilfe schnell die Anzahl der Röhren ermitteln konnte. Doch mit der Technologie änderte sich auch die Darbietung.
Hinterleuchtete homogene Flächen geraten augenscheinlich in den Hintergrund. In den Fußgängerzonen entsteht gerade eine Art Pixelkultur. In der Bevölkerung hat man sich an das “punktuelle” Bild einer LED gewöhnt – und verbindet zeitgleich all die positiven Eigenschaften die dieser Technik nachgesagt werden, mit dem nun visuell attraktiven punktuellen Flächenlicht.
Das Photo zeigt einen Ausschnitt aus einer aktuellen Installation, aufgenommen aus aus 130 Metern Entfernung, bei der die 25 Quadratmeter Logofläche vollständig mit weißen Leuchtdioden bestückt werden.