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Archive for Februar, 2010


Geroge Michael therapiert Jan Delay


Sonntag, Februar 7, 2010

Heute morgen, auf dem Weg ins Büro, hörte ich wie üblich Radio. Statt der üblichen Radiogags auf SWR3, für die ich offensichtlich zu alt bin um diese witzig zu finden, oder  gar darüber lachen zu können, werden Sonntagvormittag noch sinnvolle und wirklich hörbare Beiträge gesendet.

Heute gab es ansprechende  Klänge von Jan Delay aus dem neuen Album Wir Kinder vom Bahnhof Soul. Darauf zu finden der Titel “Hoffnung”, der nicht nur sehr authentisch klang, sondern mich sehr an “Helfe kann Dir keiner” (Link zu Youtube) von BAP erinnerte.

Jeder kennt die Momente des richtigen Lebens, wo Situationen oder Ereignisse dazu führen, dass man mache Titel mehr als einmal täglich hört. Oder genauer beschrieben: Man fühlt sich einfach Scheiße…

Als normaler Mensch kramt man dann in seinen CD´s und sucht nach Musik, die einen weiter in den Erinnerungen versacken lässt, oder einen auf völlig auf andere Gedanken bringt. Als Musiker hat man die Option sich selbst etwas zu schreiben, eben so wie Jan Delay.

YouTube Preview Image

Spannend finde ich die Geschehnisse hinter der Musik. In dem nach dem Titel gesendeten Interview berichtete er von einer Zeit in der verschiedene Dinge nicht so liefen, wie er sich das so vorstellte. Und dann hörte er ein Stück Musik, dass ihn nicht nur wieder auf den Weg brachte, sondern auch gleich zu “Hoffnung” inspirierte.

Das dieser Titel (Link zu myvideo) ausgerechnet von George Michael stammte, zauberte mir mehr als ein lächeln ins Gesicht. Da hätte ich nun viel vermutet, aber auf George Michael wäre ich in diesem Zusammenhang nie gekommen. Echt überraschend, aber eben das richtige Leben, welches sich dann in neuen Tönen und Texten reflektiert.

Im Gegensatz zu den langstreckendepressiven Suizidvertonungen von ich + ich, deren Auswürfe von oben genannten Sender auf höchster Rotation verbreitet werden, eine echte Medizin für die Ohren.

Das war auch schwer nötig, weil mir bei den vorgenannten Interpreten (um das Wort Künstler zu vermeiden) der Eiter aus den Ohren spritzt, wenn ich nicht schnell genug den Sender wechseln kann. Erst letztens konnte ich in einem Mietwagen nicht zügig genug umschalten, so dass mein Körper während der Fahrt die ersten Textzeilen aufnehmen musste. Dieser reagierte sofort mit einem spontan einsetzenden Verweseungsprozess. Wirklich  verkehrsgefährdend so etwas… und ein äußerst wirksames Nervengift für positiv denkende Menschen.

Aber lassen wir das…  Bleiben wir bei Qualität und  Jan Delay. Ein ähnliches Interview mit ihm hält der österreichiche ORF auf  FM4 bereit.

e:cue bezieht neue Räumlichkeiten in Köln


Sonntag, Februar 7, 2010

e:cue lighting control, nach eigenen Angaben ein führender Anbieter von hochwertigen Steuerungs- und Automatisierungslösungen zur Realisierung von nachhaltigen dynamischen Lichtlösungen, hat mit der Niederlassung Köln neue Räumlichkeiten bezogen.

Das e:cue “sales office europe/middle east” findet sich ab sofort, verkehrsgünstig gelegen,  in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofes:

e:cue sales office europe/middle east
Ursulaplatz 1
50668 Köln

Der Hauptsitz der e:cue control GmbH – An  OSRAM Company – bleibt unverändert in Paderborn.

www.ecue.de

Und wieder Hong Kong…


Sonntag, Februar 7, 2010

In aller Regel versuche ich ja Flüge zu vermeiden. Aber hier und da geht es gerade nicht anders. Also letzte Woche ein erneuter kurzer Ausflug nach Hong Kong. Aus der Schneewüste Köln mit dem ICE (der natürlich wetterbedingt Verspätung hatte…) zum Frankfurter Flughafen. Dann mit Cathay Pazifik schlanke elf Stunden Flugzeit bis Hong Kong. Zwei Tage Aufenthalt, und wieder zurück nach Köln, wo man dann erneut wieder im Schnee steht und friert.

Der Hinflug war bis auf die neuen Sitze recht angenehm. Neuerdings lassen sich die Rückenlehnen nicht mehr verstellen. Dafür rutscht nun die Sitzfläche nach vorn. Wirklich völlig unerträglich, und ein wirkliches Argument vielleicht doch einmal Business Class zu fliegen. Da habe ich nur das Problem, dass ich mir in Sekundenschnelle ausrechne, wie viele Steaks man für den Aufpreis essen könnte, und buche dann doch die Holzklasse.

Kurz nach dem Start und gerade über den Wolken, gesellt sich wie bei jedem Abflug, erst einmal Reinhard Mey zu mir.  Dieser Ohrwurm aus dem Jahr 1974 ist wirklich unverzichtbares Kulturgut.

YouTube Preview Image

1974? Das ist wirklich ein paar Tage her. Was ich da wohl gerade gemacht? Hier die Lösung:

Das eigentlich erstaunliche an dem Titel ist aber, dass wenn man intensiv dem Text lauscht, bemerkt das er den gerade abfliegenden Flugzeugen nur zuschaut anstatt sich selbst in die Ferne zu bewegen.

Kurz nach dem Start durfte ich mich erneut an den zierlichen Stewardessen von Cathay Pazifik erfreuen.

Das sind wirklich die einzigen Flüge bei denen man beobachten kann, dass während der Ausgabe der kulinarischen Köstlichkeiten, die Damen die handbreite Lücke zwischen Sitzreihen und Schiebecontainer problemlos zur Passage nutzen können.

Am Flughafen Hong Kong angekommen schaute ich zu meiner ersten Verwunderung in zwei auffällig positionierte Kameras. Beim passieren erkannte ich das es sich um Wärmebildkameras handelte, was ganz gut zu der “Swine flu”-Broschüre passte die man mir bereits beim Ausstieg überreichte.

Im Gegensatz zu unseren Landen, nimmt man dort die diversen Erkrankungen deutlich ernster. Neben vielen Menschen mit Gesichtsmaske finden sich hier vor manchen Aufzügen Geräte mit denen man sich die Hände desinfizieren kann. Im Inneren des Aufzugs waren dann alle Tasten mit größeren Folien überklebt, begleitetet von dem Hinweis das diese stündlich desinfiziert werden.

Der Aufenthalt war diesmal sehr angenehm. 21 Grad und Sonnenschein, keine Schwallluft. Am Flughafen bieten diverse Hotels Ihre Dienste an. So auch das Hyatt-Hotel in dem ich residieren sollte. Eigentlich wollte ich an dem Schalter nach dem schnellsten Weg ins Hotel fragen, aber ehe ich mich versah, leitete mich ein netter Herr zu einem Linienbus der mich umgehend vor mein Hotel chauffierte.

Etwas irritiert war ich ja schon als ich bemerkte das ich der einzige Fahrgast war, aber es gibt unangenehmere Situationen im Leben.

Im Hyatt eingetroffen konnte ich mich neben dem Ausblick aus meinem Fenster gleich noch an der Architektur des Hotelzimmers erfreuen.

Da hat wirklich mal jemand nachgedacht. Wo sonst eine massive Wand das Bad und die Dusche vom Zimmer trennt, hatte man hier ein große Glasscheibe integriert.

Durch diese Konstruktion konnte man vom Bett ins Bad schauen und aus der Badewanne immer noch die Nachrichten auf CNN verfolgen. Mal ganz abgesehen vom angenehmen Tageslichteinfall, während ich das ersehnte Duschbad genoss.

Sehr angenehm alles, viel gutes Essen, angenehme Menschen und beeindruckende Bauten. Schon eine andere Wohnlandschaft im direkten Vergleich zu Brühl. Mal so im Kopf überschlagen, passen sämtliche Einwohner von Brühl ganz entspannt in zwei dieser dort üblichen Wohnhäuser.

Und noch ein persönliches Highlight. Nachdem das Arbeitspensum absolviert war knurrte wieder der Magen, so dass schleungst ein Restaurant aufgesucht werden mußte. Den Weg dorthin bewältigten wir an diesem Abend mit mehreren Fahrzeugen.

Ein Kollege, der inzwischen nicht nur vor Ort wohnhaft ist, sondern auch über seinen eigenen PKW verfügt karrte mich bei Dunkelheit mit seinem Porsche durch Hong Kong. Und ich muss wirklich eingestehen, dass hatte etwas, was was mir sehr zusagte…