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Glühlampenausstieg: Bald Lichtschluss im Rotlichtviertel?


Dienstag, September 1, 2009

Als erklärter Gegner der völlig überflüssigen und sogenannten “Energiesparlampen”  erreichte mich heute noch ein interessanter Pressetext. Leider ging bei der elektronischen Übermittlung der Name des Texturhebers verloren. Die eigentliche Textinformation aber konnte gerettet werden:

Experten befürchten Umsatzrückgang oder Überstunden durch Energiesparlampen

1. September 2009

(newsakut/mm) Der Verband Deutscher Bordellbetreiber e.V. erwartet Umsatzrückgänge infolge des Glühlampenausstiegs. „Wenn in Zukunft auch die Rotlichtviertel und Clubs von Energiesparlampen beleuchtet werden, besteht die Gefahr, dass aufgrund der schlechteren Farbwiedergabe unsere Damen an Attraktivität verlieren“, befürchtet Branchensprecher Max Lude.

Die Lichtindustrie hält dagegen: „Energiesparlampen in der neuen Lichtfarbe Comfort Warm Light (2500K) sind absolut Schlafzimmer- und Etablissement-tauglich“, teilt ein großer Münchner Lampenhersteller mit.
Intensive Tests mit ausgewählten Lichtexperten hätten dies belegt.

Der Heidelberger Lichtbiologe und Schwingungsmediziner Alexander Wunsch geht von einer übermäßigen Mehrbelastung der Sexdienstleisterinnen durch extrem standhafte Kunden aus: „Die hochfrequenten Lichtimpulse und das kalte blaue Licht machen müde Männer viel zu munter.“ Aus medizinischer Sicht rät er zur vermehrten Einrichtung von beleuchtungslosen „Dark-Rooms“ und strahlungsreduzierten Einrichtungen, sogenannten Soft-Swinger-Clubs.

Eine Renaissance der Kerze im horizontalen Gewerbe erhofft der Dachverband europäischer Kerzenhersteller (European Candle Association): „Neue Modelle mit besonders warmweißem Licht und speziellen Pheromonen (Sexuallockstoffen) könnten bald der Renner werden“, heißt es in einer Stellungnahme.

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