Wer hätte gedacht, dass sich die leidigen Fehler die man bereits aus den Zeiten kennt als man noch Quellcode für den C64 aus Zeitungen abgeschrieben hat, sich heute noch wiederholen?
Als Anhänger der Vermutung, dass man in “Leben und Arbeiten 3.0″ hauptsächlich über sein Mobiltelefon existiert, schaue ich natürlich bereits jetzt nach Wegen dorthin. Also in eine Zeit in der ich permanenten aber bezahlbaren Internetzugang über ein solches Gerät habe, damit mein Auto öffne und starte, mein Essen oder das Taxi bezahle usw.
Wer sich nun Sorgen um die Akkuleistung macht, der muss Wissen das diese Geräte keinen Ladebuchse mehr benötigen. Über einen hocheffizienten Pufferakku und normalen Tageslichteinfall funktioniert (Fluxkompensator-Prinzip in Kombination mit optischer Wellenfeldsynthese) das Gerät bei einem Normalbenutzer satte sechs Tage.
Also ein Gerät, welches man wegen der verbalen Kommunikation ohnehin mit sich führt, auch für weitere Dienste nutzen. Kann ja nicht so schwer sein, auch wenn bisher nur der Hersteller Apple mit dem iPhone große Schritte in diese Richtung schreitet. Wie immer bei sinnigen Ideen, dauert es nicht lange bis andere Hersteller diese kopieren, und diese Innovationen dann über den Preis für Ihre weniger anspruchsvollen Produkte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Aber bleiben wir bei der Einrichtung von “Leben und Arbeiten 2.0″, was bis Freitag Mittag noch ganz gut aussah. Also die Installation von webbasierter “Groupware” (Neudeutsch für Software zur Zusammenarbeit, auch kollaborative Software genannt…) für die täglichen Arbeiten der LightLife.
Also eine Art “Online-Projektplanung” für die Bewältigung der unterschiedlichen Bauvorhaben, sowie eine Kommunikations- und Informationsbasis für die zeitweise in der Welt verstreuten, aber immer aktiven Kollegen. Dann noch mit Möglichkeit des Kundenzugangs und des Dateiaustausches. Von der Idee her eine simple Geschichte. Man benötigt lediglich eine Website mit SQL-Server (4 oder höher) und PHP 5.1.
Und natürlich eine Software, die optisch attraktiv mit wenigen aber wichtigen Funktionen dazu beiträgt, schöne Projekte zu realisieren. Zu den derzeit von mir favorisierten Kandidaten zählen die Lösungen PHProjekt und Collabtive. PHProjekt hat in der derzeitigen Variante noch ein gewöhnungsbedürftiges Design. Obwohl auch ich die 80er-Jahre Klasse fand, freue ich mich auf die Version 6 die wesentlich attraktiver aussieht.
Collabtive sieht bereits gut aus und bietet noch eine weitere Variante der Oberfläche, die zwar heller, aber weniger sexy aussieht. Hinsichtlich der Funktion und Installation sind beide Pakete einfach einzurichten und zu bedienen.
Zumindest, wenn man schon mit der Installation von WordPress (Benötigte ich für diesen Weblog, und ist gerade in Version 2.8 veröffentlicht worden!) gelernt hat, entsprechende Softwarepakete ins Leben zu holen. Nachteil der Open Source Software ist aber oft eine rudimentäre Dokumentation, da die Betreiber kein Geld mit derartigen Paketen verdienen.
Ursache für das Desaster am Freitag, bei dem leider die redaktionellen Inhalte des LightLife-Weblogs und die erste Testinstallation von PHProjekt für immer vernichtet wurden, war eine Ablenkung meiner Person im LightLife-Büro. Leider verwechselte ich dann die Versionsnummern der inzwischen diversen SQL-Server bei Strato. Und ich Schnarchnase hatte natürlich kein Backup der Datenbanken.
Strato als Anbieter von preiswertem Webspace nebst Zubehör ist nebenbei erwähnt, ein ganz guter Dienstleister für diverse Versuche in diese Richtung. Im Web sind zwar viele Beschwerden über Strato zu lesen, aber ich kann echt nicht jammern. Zumindest bis heute, als ich durch die Beiträge von Schnurpsel erkennen musste, dass auch Strato kein Backup meiner Datenbanken hat. Wäre bei ca. € 3,- die der Spaß monatlich kostet vermutlich auch zuviel verlangt.
Die Seiten von Schnurpsel verweisen speziell auf die Besonderheiten bei Strato, und sind eine wirkliche Hilfe für alle die wie ich Ihre Datenbanken dort angelegt haben. Der LightLife-Weblog ist jetzt zwar noch leer, aber wenigstens wieder existent. Um die Rekonstruktion der Inhalte kümmere ich mich in Kürze…
Jetzt erst einmal Tatort, ist schließlich Sonntag und man hat so seine Rituale…

