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Archive for Juni, 2009


Der beschwerliche Weg zu Leben und Arbeiten 3.0


Sonntag, Juni 14, 2009

Wer hätte gedacht, dass sich die leidigen Fehler die man bereits aus den Zeiten kennt als man noch Quellcode für den C64 aus Zeitungen abgeschrieben hat, sich heute noch wiederholen?

Als Anhänger der Vermutung, dass man in “Leben und Arbeiten 3.0″ hauptsächlich über sein Mobiltelefon existiert, schaue ich natürlich bereits jetzt nach Wegen dorthin. Also in eine Zeit in der ich permanenten aber bezahlbaren Internetzugang über ein solches Gerät habe, damit mein Auto öffne und starte, mein Essen oder das Taxi bezahle usw.

Wer sich nun Sorgen um die Akkuleistung macht, der muss Wissen das diese Geräte keinen Ladebuchse mehr benötigen. Über einen hocheffizienten Pufferakku und normalen Tageslichteinfall funktioniert (Fluxkompensator-Prinzip in Kombination mit optischer Wellenfeldsynthese) das Gerät bei einem Normalbenutzer satte sechs Tage.

Also ein Gerät, welches man wegen der verbalen Kommunikation ohnehin mit sich führt, auch für weitere Dienste nutzen. Kann ja nicht so schwer sein, auch wenn bisher nur der Hersteller Apple mit dem iPhone große Schritte in diese Richtung schreitet. Wie immer bei sinnigen Ideen, dauert es nicht lange bis andere Hersteller diese kopieren, und diese Innovationen dann über den Preis für Ihre weniger anspruchsvollen Produkte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Aber bleiben wir bei der Einrichtung von “Leben und Arbeiten 2.0″, was bis Freitag Mittag noch ganz gut aussah. Also die Installation von webbasierter “Groupware” (Neudeutsch für Software zur Zusammenarbeit, auch kollaborative Software genannt…) für die täglichen Arbeiten der LightLife.

Also eine Art “Online-Projektplanung” für die Bewältigung der unterschiedlichen Bauvorhaben, sowie eine Kommunikations- und Informationsbasis für die zeitweise in der Welt verstreuten, aber immer aktiven Kollegen. Dann noch mit Möglichkeit des Kundenzugangs und des Dateiaustausches. Von der Idee her eine simple Geschichte. Man benötigt lediglich eine Website mit  SQL-Server (4 oder höher)  und PHP 5.1.

Und natürlich eine Software, die optisch attraktiv mit wenigen aber wichtigen Funktionen dazu beiträgt, schöne Projekte zu realisieren. Zu den derzeit von mir favorisierten Kandidaten zählen die Lösungen PHProjekt und Collabtive. PHProjekt hat in der derzeitigen Variante noch ein gewöhnungsbedürftiges Design. Obwohl auch ich die 80er-Jahre Klasse fand, freue ich mich auf die Version 6 die wesentlich attraktiver aussieht.

Collabtive sieht bereits gut aus und bietet noch eine weitere Variante der Oberfläche, die zwar heller, aber weniger sexy aussieht. Hinsichtlich der Funktion und Installation sind beide Pakete einfach einzurichten und zu bedienen.

Zumindest, wenn man schon mit der Installation von WordPress (Benötigte ich für diesen Weblog, und ist gerade in Version 2.8 veröffentlicht worden!) gelernt hat, entsprechende Softwarepakete ins Leben zu holen. Nachteil der Open Source Software ist aber oft eine rudimentäre Dokumentation, da die Betreiber kein Geld mit derartigen Paketen verdienen.

Ursache für das Desaster am Freitag, bei dem leider die redaktionellen Inhalte des  LightLife-Weblogs und die erste Testinstallation von  PHProjekt für immer vernichtet wurden, war eine Ablenkung meiner Person im LightLife-Büro. Leider verwechselte ich dann die Versionsnummern der inzwischen diversen SQL-Server bei Strato. Und ich Schnarchnase hatte natürlich kein Backup der Datenbanken.

Strato als Anbieter von preiswertem Webspace nebst Zubehör ist nebenbei erwähnt, ein ganz guter Dienstleister für diverse Versuche in diese Richtung. Im Web sind zwar viele Beschwerden über Strato zu lesen, aber ich kann echt nicht jammern. Zumindest bis heute, als ich durch die Beiträge von Schnurpsel erkennen musste, dass auch Strato kein Backup meiner Datenbanken hat. Wäre bei ca. € 3,- die der Spaß monatlich kostet vermutlich auch zuviel verlangt.

Die Seiten von Schnurpsel verweisen speziell auf die Besonderheiten bei Strato, und sind eine wirkliche Hilfe für alle die wie ich Ihre Datenbanken dort angelegt haben. Der LightLife-Weblog ist jetzt zwar noch leer, aber wenigstens wieder existent. Um die Rekonstruktion der Inhalte kümmere ich mich in Kürze…

Jetzt erst einmal Tatort, ist schließlich Sonntag und man hat so seine Rituale…

Blöder Sonntagmorgen…, oder Heinz hat keinen Anstand…


Sonntag, Juni 14, 2009

Dabei fing dieser Sonntag an, wie oft ein  Sonntag in den letzten Wochen beginnt. Morgendlicher Weckruf meiner Prinzessin, die sich weigert bei mir zu Wohnen solange die neue Wohnung kein Bad und keine Küche vorweisen kann.

Danach eine leckere Tasse  Kaffee aus dem praktischen und pflegeleichten Weihnachtsgeschenk der Firma Martin Professional (Gutes Idee und sinnvolles Geschenk, noch einmal vielen Dank dafür!), um dann gestärkt die immer noch erforderliche Fertig-Dusche (Uups, die ist aber ordentlich teurer geworden…) aufzusuchen um mich für den Weg in die Öffentlichkeit zu rüsten.

Dann bei Express-Eddy vorbei um die Druckausgabe der Welt am Sonntag zu erwerben, die ich vermutlich wieder nicht lese, deren Kauf bei Eddi aber Tradition ist. Dann mit der Zeitung zu Maria ins Café Mäx, um mich dort mit einer Tasse Kaffee für den Weg durch den Brühler Schlosspark in meine bewohnbare Bauruine zu stärken.

An der Theke finden sich dann die Menschen die in der Regel jeden Sonntag dort zu finden sind. Bis auf Heinz, der heute im Gegensatz zu den letzen Wochen wieder vor Ort war. Und er zögerte nicht mir direkt zu sagen, dass ich gut aussehen würde…  Und das mein Gesicht, so “etwas voller an den Wangen” viel gesünder wirken würde…

Kurz: Heinz meint ich sei fett geworden. Als hätte ich nicht selbst bemerkt, dass meine Anzüge enger geworden sind. Jetzt bekomme ich das auch noch verbal von Beobachtern bestätigt. Hölle!  Dabei esse ich bei Gregor mein Steak jetzt schon auf Salat, statt auf Käsespätzle oder Nudeln. Und ich habe mich dabei ertappt, wie ich neben Rotwein im Supermarkt auch Äpfel gekauft habe…

Jennifer war trotz längerer visueller Distanz wenigstens so anständig und hat nichts gesagt. Oder man hätte den Volumengewinn auch etwas freundlicher formulieren können. So wie mein geschätzter Kollege Ingo Riebow zum Beispiel: “Ich habe vor ca. 30 kg aufgehört zu rauchen…”

Na ja, wie hat mein alter Meister Wolfgang Klett immer gesagt: “Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel!”.

Recht hatte er immer, mein alter Meister…

Jennifer Fey Photography


Donnerstag, Juni 11, 2009

jennifer_fey_photography

Manche Menschen sind wirklich in der Lage ihr gesellschaftliches Umfeld wiederholt in Erstaunen zu versetzen.

So auch Jennifer, von der ich vorgestern ein Mail mit folgenden knappen Zeilen erhielt: “Für Einige ist es eine schockierende Neuigkeit, andere wissen schon längst bescheid: Ich fotografiere jetzt seit gut einem Jahr!”

Die permanente multiple Begabung der Dame ist wirklich beeindruckend. Aufmerksame Leser mit geübten Augen erkennen Jennifer in Ihrer damaligen Funktion als Fotomodell in André Hellers „Lichtkokon“ im RWE Meteorit Essen, dass Photo welches bis heute  LightLife-Website eröffnet.

Nicht nur die Schauspielerei hat es der Dame angetan, auch in der Gesangskunst hat sie Spuren bei zum Beispiel Planetakis hinterlassen:

YouTube Preview Image

Und nun noch die Photographie…  Trifft sich bestens. Das Bild was ich immer von meiner Person veröffentliche, ist wie ich zugeben muss, auch schon seit 10 Jahren nicht mehr erneuert worden. Und aktuelle Aufnahmen der LightLife-Kollegen wären auch mal nötig. Thomas beschwert sich schon seit Monaten über das Bild mit dem Helm.

Morgen bei Angelo mal besprechen…

www.fey-photography.com