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Archive for Juni, 2009


Kölner KLEE und Jasminblumen in Zhongxian


Sonntag, Juni 28, 2009

Die Frisur von Suzie Kerstgens wird nicht besser, und macht mir wirklich immer noch zu schaffen. Aber die Band und Ihre Aktivitäten bzw. deren Darbietungen sind überzeugend. Neben den Erläuterungen auf der offiziellen KLEE-Website, findet sich in einem Portal der WAZ eine Art Tourtagebuch der ereignisreichen Reise.

Als interessierter Leser kann man dort individuelle Details dieser China-Tournee nachlesen. Und das lesen macht richtig Spaß. Zum einen, weil die ausführlichen Reiseberichte und Erlebnisse für Leser attraktiv geschrieben sind, und zum anderen weil bei Menschen die  schon einmal nach China gereist sind, sicherlich zahlreiche Erinnerungen wach werden.

Besonders erkennbar werden in den Beschreibungen nicht nur, die aus Kölner Sicht teilweise absurd hohen Zuschauerzahlen und Plakatformate, es wird auch deutlich das der “Deutsche” im Ausland oft ganz anders wahrgenommen wird als wir uns das manchmal so vorstellen. Und man kann, wache Augen vorausgesetzt, auf Reisen eine Menge über fremde Kulturen und Verhaltensweisen lernen.

Mit der Lektüre der Reiseberichte wird weiterhin verständlich, wie wohl die Interpreten von KLEE an Ausgangsmaterial für ihre intensiven und vielfach  emotionalen Texte kommen. Die Dame und die Herren scheinen offensichtlich interessiert an Kulturen,  Themen und Ereignissen, die dann freudig uns ausführlich geschildert werden.

Und der Wunsch etwas von den fremden Welten aufzunehmen, und zeitgleich etwas zu schenken, sowie zu begeistern, wird durch die Interpretation eines chinesischen Kinderliedes  mehr als deutlich.

Klasse KLEE!

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Völlig daneben BSA…


Sonntag, Juni 28, 2009

finde ich Euren aktuellen Werbespot. Sicherlich ist Softwarepiraterie ein echtes und ärgerliches Problem, aber so wie Ihr gerade dagegen angeht, wird es bestimmt nicht besser.

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Etwas gutes hat Euer Filmchen ja. Hätte ich mich nicht über den Spot geärgert, wüßte ich gar nicht, dass es so etwas wie die Buisness Software Allianz gibt.

Aber Eure  Kernaussage “Mehr Geld Chef, oder ich zeige Dich an” ist völlig Geschmacklos. Fällt Euch hier echt nichts besseres ein?

GfW und RVR Fom – Ein Nachtrag für Betroffene


Sonntag, Juni 28, 2009

Der Beitrag zu unseren Erlebnissen mit den oben genannten Dienstleistern gehört, wie mir die Statistiken verraten, zu den am meisten gelesenen Texten dieses Weblogs.

Unter der Überschrift: Die erstaunliche Vielfältigkeit der Firma GfW Wirtschaftsmarketing GmbH berichtete ich im Februar diesen Jahres, über ein offensichtlich bis heute gängigen Weg, Menschen auch zeitlich zu binden.

Und liebe Leser, zunächst vielen Dank für das Interesse und die inzwischen zahlreichen Mails. All denen die mir noch kein Mail geschrieben haben, darf ich auf diesem Wege kurz mitteilen, dass der im Beitrag dargestellte Verlauf sich bis heute nicht geändert hat. Ich habe weder etwas gezahlt, noch haben wir weitere Schreiben erhalten.

Leider  hat sich die Frage, ob ein Jurastudium nicht etwas mit “Ehre” und “Anstand” zu tun haben sollte, noch nicht beantwortet. Oder ob es immer nur um das liebe Geld geht? Und welcher Aufgabe die zahlreichen Anwaltvereine so nachgehen? Jedenfalls haben einige, zum Beispiel der Deutsche Anwaltverein schon damit begonnen Werbung für Ihre Mitglieder zu betreiben, was ja zu denken gibt.

Auf den Anzeigenmotiven sind dann für den Betrachter unter anderem zwei Verkehrspolizisten als Gegner, also für mein Verständnis, böse Mitglieder unserer Gesellschaft auszumachen. Und Sprüche wie “Keine Ahnung vom Zementmischen, aber unerlässlich auf dem Bau” werden so manchem einfachem Handwerker auch eher aufstoßen. Dazu hätte ich auch noch eine Geschichte, fällt mir gerade so ein.

Ich hoffe, dass wird verständlich für jemanden, der sein Geld unabhängig davon bekommt ob er gut oder schlecht gearbeitet hat. Imagepflege hin oder her, klar möchte man sich heute von Menschen die zum Beispiel bei einer Bank beschäftigt sind, deutlich distanzieren. Ich hätte da noch ein paar Ideen…

Nicht das wir uns Missverstehen. Ich kenne, und arbeite mit fähigen Anwälten und engagierten Bankern. Und die meisten, in diesen Bereichen tätigen Menschen, haben die dem aktuellen Zeitgeist entsprungen schlechten Ruf sicherlich nicht verdient.

Aber es gibt schon ein paar namentlich benennbare Ärgernisse, über die man Branchenintern vorgehen könnte. Wohl bemerkt nur wenn man möchte, und sich für andere Menschen interessiert oder engagiert.