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Archive for Mai, 2009


Die Klasse von 1984


Sonntag, Mai 31, 2009

Klassentreffen

Nicht das dieses Thema keine Erwähnung finden sollte…  In den letzten Tagen war wie so oft die Zeit ein wenig knapp, so dass ich nicht dazu kam das obige  Photo zu scannen und auf dieser Plattform der Welt zugänglich zu machen.

Die Realität ist hart und überraschend zugleich. Vor also 25 Jahren hat mich die Gemeinschafts-Hauptschule Merten, heute weniger anprangernd als GHS Merten oder Franziskusschule bezeichnet, in das richtige Leben entlassen. Trotz der Erkenntnis, dass man entgegen dem täglichen Empfinden doch merklich gealtert sein muss, freute ich mich schon seit längerem auf das geplante Treffen.

Und wie der Bildbeweis verdeutlicht, waren reichlich Teilnehmer vor Ort. Selbst unser ehemaliger Direktor Mager gab sich die Ehre. Allerdings nicht ohne den anwesenden Herren in Erinnerung zu rufen, dass er vor etwas mehr als 25 Jahren im Rahmen einer Klassenfahrt Reparaturkosten in Höhe von DM 70,- selbst zahlen musste.

Schon damals war der Zusammenhalt unter den Schülern sehr stabil, so dass seinerzeit nicht ermittelt werden konnte, welcher junge Mann auf dem nächtlichen Weg  zu den Damen den Blitzableiter beschädigte.

Bei dem ein oder anderen von uns setzte plötzlich die Erinnerung wieder ein, und wir sammelten, wenn auch etwas verspätet die Schadenssumme  zusammen. Bei derartigen Treffen wird man auch an Dinge erinnert, die man bereits verdrängt hatte. So trifft man nicht nur auf die vollständig versammelten Jugendlieben vom fünften bis zum zehnten Schuljahr, sondern wird auch von einer dieser Elfen daran erinnert, dass ich damals in Rekordzeit den Zauberwürfel lösen konnte.

Dieser komische Würfel verfolgte mich gar bis in das Jahr 1987, das Jahr in dem die beiden Mitbewohner Felix und Daniel Scharstein meiner ersten Brühler Wohngemeinschaft Bundessieger bei “Jungend forscht 1987” wurden. Die beiden tüftelten damals einen Roboter zusammen, der den Würfel mittels optischer Sensoren, Mechanik und Motoren in seine Ausgangsposition zurückdrehte. Tja, die hatten halt Abitur…  (Würde mich jetzt auch interessieren was die heute machen…   Nachtrag: Danke Internet, wer hätte es gedacht…  Felix: www.scharstein.de, und Daniel Scharstein).

Abschließend möchte ich erneut zum Ausdruck bringen das dieser Abend mir wirklich Freude gemacht hat, und zugleich viele schöne Erinnerungen geweckt hat. Besonders beeindruckend fand ich, dass die Zeit bei den Menschen die wesentlichen Merkmale Ihrer Gestik, Mimik und Artikulation nicht verändert.

Vielen Dank noch einmal an Bärbel, Gaby, Marlies, Frank und Markus für die Orgarnisation und die investierte Mühe bei der Realiserung des Klassentreffens. Ich freue mich schon auf 2013.

Berufliche Beschwerden jetzt bei Bloggen mit der LightLife


Sonntag, Mai 24, 2009

Die Welt ist stellenweise so voller Ärgernisse, dass ein einziger Weblog fast zu wenig Raum bietet.

Und damit niemand auf die Idee kommt, ich sei vielleicht ein übellauniger Mensch, verteile ich meine Nölereien ab sofort auf verschiedene Weblogs. Privat werde ich mich weiterhin hier auslassen, beruflich hingegen ziehen meine Beschwerden zu Bloggen mit der LightLife.

Und Ihr vermutet richtig, es gibt bereits Inhalte…  Gestern habe ich mir den Ärger über den “Wettbewerblichen Dialog” um den U-Turm der Stadt Dortmund von der Seele geschrieben…

Grauenvoll Suzie Kerstgens


Samstag, Mai 23, 2009

Was hat sich denn da, vermutlich im Febuar diesen Jahres im Leben von Suzie Kerstgens ereignet, dass Sie mit so einschneidenden Maßnahmen reagiert hat?

Die visuell noch erträglichsten Ablichtungen finden sich in einem Beitrag von Käpt´n Klee bei den Klee-Groupies. Auf den Bildern von R. Rudolf könnte man wenigstens noch vermuten, dass es sich bei der abgebildeten Dame um eine Chansoneuse handelt.

Zum Glück bin ich wenig konservativ eingestellt, aber attraktive Mädchen sollten lange Haare haben! Und lauscht man der Musik und den Texten von KLEE, so erwartet mein einfaches männliches Gehirn eine zierliche blonde oder dunkelhaarige Interpretin mit elfenhafter Erscheinung.

Und schaut man sich dann die Videos wie “2 Fragen”

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oder

“Erinner Dich” an

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passt alles perfekt zusammen. Solche Titel kann man wirklich nicht von Kurzhaar-Kakteen singen lassen.

Hätte Suzie Kerstgens besser vor dem Gang zum Militärfriseur mal bei Ihren Kollegen Tom Deininger und Sten Servaes nachgefragt.  Im Kölner Stadtanzeiger äußerten die Herren gegenüber der Redakteurin Claudia Lehnen was letztlich zu dem Entschluss führte Musiker zu werden. Die Mädchen! Und liebe Suzie glaube mir, dass geht seit vielen hundert Jahren so…

Und völlig Vorurteilsfrei halte ich in aller Regel eine sichere Distanz zu den aus meiner Sicht “deprimierten Kurzhaarweibern”. Denn irgendwie hat mich die Erfahrung der letzten Jahre gelehrt, dass derartig auffällige Frisurwechsel bei Damen, selten mit Modetrends einhergehen.

Ich meine gar, dass solche Verunstaltungen bei der angehimmelten Weiblichkeit, nicht selten einen Lebensabschnitt markieren. Als Herr der Schöpfung trinkt man dann gerne mal das ein oder andere Kölsch zuviel, und Frauen rennen wohl zum Friseur…

Nun ja, jetzt ist es geschehen. Ich hoffe, dass heilt alles wieder recht schnell. Und wenn wenn ich Dich mal treffen sollte, werde ich Dich jetzt doch nicht fragen ob Du mich heiraten möchtest…