
Nicht das dieses Thema keine Erwähnung finden sollte… In den letzten Tagen war wie so oft die Zeit ein wenig knapp, so dass ich nicht dazu kam das obige Photo zu scannen und auf dieser Plattform der Welt zugänglich zu machen.
Die Realität ist hart und überraschend zugleich. Vor also 25 Jahren hat mich die Gemeinschafts-Hauptschule Merten, heute weniger anprangernd als GHS Merten oder Franziskusschule bezeichnet, in das richtige Leben entlassen. Trotz der Erkenntnis, dass man entgegen dem täglichen Empfinden doch merklich gealtert sein muss, freute ich mich schon seit längerem auf das geplante Treffen.
Und wie der Bildbeweis verdeutlicht, waren reichlich Teilnehmer vor Ort. Selbst unser ehemaliger Direktor Mager gab sich die Ehre. Allerdings nicht ohne den anwesenden Herren in Erinnerung zu rufen, dass er vor etwas mehr als 25 Jahren im Rahmen einer Klassenfahrt Reparaturkosten in Höhe von DM 70,- selbst zahlen musste.
Schon damals war der Zusammenhalt unter den Schülern sehr stabil, so dass seinerzeit nicht ermittelt werden konnte, welcher junge Mann auf dem nächtlichen Weg zu den Damen den Blitzableiter beschädigte.
Bei dem ein oder anderen von uns setzte plötzlich die Erinnerung wieder ein, und wir sammelten, wenn auch etwas verspätet die Schadenssumme zusammen. Bei derartigen Treffen wird man auch an Dinge erinnert, die man bereits verdrängt hatte. So trifft man nicht nur auf die vollständig versammelten Jugendlieben vom fünften bis zum zehnten Schuljahr, sondern wird auch von einer dieser Elfen daran erinnert, dass ich damals in Rekordzeit den Zauberwürfel lösen konnte.
Dieser komische Würfel verfolgte mich gar bis in das Jahr 1987, das Jahr in dem die beiden Mitbewohner Felix und Daniel Scharstein meiner ersten Brühler Wohngemeinschaft Bundessieger bei “Jungend forscht 1987” wurden. Die beiden tüftelten damals einen Roboter zusammen, der den Würfel mittels optischer Sensoren, Mechanik und Motoren in seine Ausgangsposition zurückdrehte. Tja, die hatten halt Abitur… (Würde mich jetzt auch interessieren was die heute machen… Nachtrag: Danke Internet, wer hätte es gedacht… Felix: www.scharstein.de, und Daniel Scharstein).
Abschließend möchte ich erneut zum Ausdruck bringen das dieser Abend mir wirklich Freude gemacht hat, und zugleich viele schöne Erinnerungen geweckt hat. Besonders beeindruckend fand ich, dass die Zeit bei den Menschen die wesentlichen Merkmale Ihrer Gestik, Mimik und Artikulation nicht verändert.
Vielen Dank noch einmal an Bärbel, Gaby, Marlies, Frank und Markus für die Orgarnisation und die investierte Mühe bei der Realiserung des Klassentreffens. Ich freue mich schon auf 2013.

