Am späten Freitag den 13.02 gab der Hersteller e:cue in einem Mail an seine Vertriebspartner bekannt, dass alle neuen Produkte ab Montag, den 16. Februar verfügbar sein werden.
So sind gemäß der Ankündigung nun die “Lighting Application Suite 5.0″, der “Butler XT”, sowie drei Versionen der sehnlichst erwarteten “Glass Touch”-Bedienterminals Lieferbar. Zusätzlich zu den Terminals mit der Typenbezeichnung T6, T 12 und T6R konnten auch die neuen dmx2pwm LED-Dimmer fertiggestellt werden.
Die neueste Version der “Lighting Application Suite”, in der Vergangenheit einfach als e:cue Programmer tituliert, wurde gemäß der Mitteilung um viele neue Funktionen ergänzt. Die Steuerungssoftware für Licht und Multimedia beinhaltet nun endlich eine “Timeline” ( Zeitleiste), welche speziell die Timecode-Programmierung extrem vereinfachen sollte.
Ein zweiter Media Player zur Erweiterung der Videomapping- und Multimediafähigkeiten ist ebenso Bestandteil der überarbeiteten Software, wie der nun implementierte “Http-Server” zur Ansteuerung der Programmer Software mit jedem üblichen Webbrowser.
Die in der LAS enthaltene Patch-Software Patchelor 5.0 ist eine komplette Neuentwicklung und soll nun die Erstellung von bisher “unvorstellbaren Lampen-Matrixen” ermöglichen.
Begründet durch viele Kundenanfragen hat man sich bei e:cue entschlossen, eine zusätzliche Version der Programmer Software, genannt “Elements” zu veröffentlichen. Ergänzend zu dem weiterhin erhältlichen “Programmer Standard” und der “Enterprise-Version”, füllt die “Elements-Version” die Funktionslücke die gerade bei kleineren Installationen und Projekte auftritt. In “Elements” enthalten sind alle Multimedia-Funktionen wie die beiden “Media Player” und der “Audio dsp”, sowie die Funktionen die beim bespielen des “Butlers” erforderlich sind. Einschränkungen sind hier bei der Automation hinzunehmen. Mit “Elements” ist keinerlei zeitlicher Ablauf programmierbar. Der Hersteller betont dass alle bereits verkauften, und sich im Markt befindenden MM (Multimedia) bzw. Enterprise Dongles mit der am Montag erscheinenden Version Enterprise 5.0 kompatibel sein werden.
Die Funktionalität des butler xt mit seinen umfangreichen Anschlussmöglichkeiten sollen den butler xt zum perfekten DMX-Ausgabegerät für kleine bis mittlere Standalone-Projekte machen. Die e:bus Schnittstelle erlaubt den Anschluss von bis zu acht Glass Touch-Bedienterminals und die Wiedergabe von zeitgleich zwei DMX-Programmen. Mit 1024 möglichen DMX-Kanälen, der integrierten Echtzeituhr, und acht potentialfreien Kontakten könnte das Gerät eine echte Installationswaffe sein.
Die zum Butler XT kompatiblen Bedienterminals kommen sehr Edel daher, und dürften recht schnell Architektenherzen erfreuen, die neben hoher Funktionalität auch höchste Ästhetik erwarten. Die hochwertigen Glasoberflächen, in Kombination mit intelligenter kapazitiver Sensorik, bilden die Basis zur Auswahl und Veränderung von Beleuchtungsszenen via simplen Tastendruck. Jedes Bedienelement der Glas Touches kann in Kombination mit dem Butler XT im Stand-Alone Betrieb, oder innerhalb der “Lighting Application Suite (LAS)” direkt genutzt werden.
Jegliche verfügbare Funktion ( wie z.B. Helligkeit, Geschwindigkeit und Auswahl des Beleuchtungsprogramms) lassen sich einzelnen Tastfeldern zuzuordnen. Eingebettete LEDs liefern dem Anwender eine optische Rückmeldung über den aktuellen Status eines ausgewählten Lichtprogramms.
Die Glas Touch-Serie wird mit einem “Butler XT” über eine zweiadrige, verpolungssichere und Topologie-freie Verkabelung verbunden. Die einfache Montage in bereits vorhandene Unterputzdosen und die simple Verkabelung erlauben eine unkomplizierte Erweiterung bereits bestehender Beleuchtungskonzepte.
Die “dmx2pwm” LED-Dimmer erlauben die Helligkeitsregelung von vielen Low-Power LEDs mittels Pulsweitenmodulation (PWM). Die Dimmer sind erhältlich in zwei 3-Kanal ( PCB und Gehäuse ) sowie einer 9 kanaligen Hutschienenversion. Die Eingangsspannung liegt in den Bereich zwischen 12V und 48V DC, wobei diese auch entsprechend an den jeweiligen Ausgänge weitergereicht wird. Die maximale Ausgangsleistung je Kanal beträgt 2,5 A bei der 3-Kanal-Version und 2A bei der 9-Kanal-Variante. Der eingebaute Überspannungs- und Verpolungsschutz soll mögliche Schäden am Dimmer und den LEDs verhindern.
Weitere Informationen unter www.ecue.de


